StadtBauKultur NRW
Wikipedia Diese Seiten sind direkt mit dem Wikipedia- Lexikon verbunden. [...]
GoogleMaps Informa­tio­nen zur Ein­bin­dung von Google Maps
Bookmark Buttons
Bookmark bei: Mr. Wong Bookmark bei: Webnews Bookmark bei: Oneview Bookmark bei: Seekxl Bookmark bei: Yigg Bookmark bei: Digg Bookmark bei: Del.icio.us Bookmark bei: Facebook Bookmark bei: StumbleUpon Bookmark bei: Blinklist Bookmark bei: Technorati Information
   denkmalgeschütztes Objekt  Objekt ist als Kulturdenkmal auf der Liste der UNESCO-Weltkulturerbe verzeichnet  
Aachener Dom St. Marien - Aachen
© by Peter Hinschläger

nix nix nix
Objekt:

Aachener Dom St. Marien

Aachener Dom St. Marien - Aachen Gesamtansicht mit Vorplatz (Katschhof)
© Peter Hinschläger
Standort: Münsterplatz
52062

Aachen

Baujahr: ab 8. Jhd.
Epoche: Vorromanik
Urheber/Büro: Odo von Metz
nix
Bauherr: Karl der Große
nix
Multimedia: GoogleMaps

Umkreissuche:
 
Beschreibung:   Der heutige Dom besteht aus mehreren Teilbauten: Dem karolingischen Oktogon in der Mitte, der gotischen Chorhalle im Osten, dem Westwerk und einigen Seitenkapellen.Das im Zentrum des Doms gelegene Oktogon wurde in den neunziger Jahren des 8. Jahrhunderts nach byzantinischen Vorbildern als Kapelle der Aachener Kaiserpfalz errichtet. Überlieferter Baumeister war der Franke Odo von Metz.
Die Pfalzkapelle Kaiser Karls des Großen war über 200 Jahre lang nördlich der Alpen in ihrer Höhe und Gewölbeweite unübertroffen. Das innere Oktogon wird durch starke Pfeiler gebildet, auf welchen ein achteckiges, den Mittelraum überdeckendes Klostergewölbe liegt. Um dieses innere Oktogon herum läuft ein 16-seitiger, mit niedrigen Kreuzgratgewölben versehener Umgang, über dem sich, die Empore bildend, eine hohe Galerie befindet. Diese wird von schräg liegenden Tonnengewölben überdeckt. Über den Galeriebögen erhebt sich ein achteckiger Tambour mit Fensteröffnungen, auf welchem das Kuppelgewölbe ruht. Die oberen Galerieöffnungen sind durch Säulengitter gegliedert. Diese Säulen sind teilweise antik und stammen aus Italien. Karl der Große ließ sie der Überlieferung nach am Ende des 8. Jahrhunderts aus Rom und Ravenna nach Aachen schaffen. Die Öffnungen zwischen den Säulen haben ein Geländer aus karolingischen Bronzegittern, die nach römischen Vorbildern gefertigt wurden.
Die Außenwände des in Bruchstein gefertigten karolingischen Oktogons sind weitestgehend ungegliedert und ohne weiteren Bauschmuck. Lediglich die Pfeilervorsprünge an der Kuppel sind von antikisierenden Kapitellen gekrönt. Oberhalb des karolingischen Mauerwerks befindet sich eine romanische Blendbogenreihe, darüber spätromanische Giebel. Gekrönt wird das Oktogon durch die eigentümliche barocke Dachhaube.
Das Westwerk des Domes ist karolingischen Ursprunges, davon erhalten sind die beiden seitlichen Treppentürme sowie die dazwischen liegende Zugangsnische. Dieser vorgelagert ist die Portalvorhalle aus dem 18. Jahrhundert. Die darin angebrachten bronzenen Torflügel, die sogenannten Wolfstüren, wurden um 800 gegossen und befanden sich ursprünglich zwischen Westwerk und Oktogon.
Die oberen Stockwerke des Westwerks wurden in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts und im 17. Jahrhundert umgestaltet. Der hohe Turmabschluss wurde zwischen 1879 und 1884 errichtet. Östlich an das Oktogon wurde zwischen 1355 und 1414 der gotische Chor angebaut. Er misst 25 m in der Länge, ist 13 m breit und 32 m hoch. Seine Außenwand ist weitestgehend in Fenster aufgelöst.
Zur Sicherung der Gewölbe der Aachener Chorhalle wurden bereits während der Bauzeit eiserne Zuganker eingebaut, um den Seitenschub auf das schmale Tragwerk zu reduzieren und dazwischen möglichst viel Fensterfläche zu belassen.
Rings um das Oktogon scharen sich mehrere Seitenkapellen. Im Südosten liegt die Matthiaskapelle, die zeitgleich mit der daneben liegenden Chorhalle errichtet wurde. Südlich der Matthiaskapelle schließt sich die gotische Annakapelle an; sie war im Untergeschoss ursprünglich die Vorhalle zu einem Domportal, die Wände wurden jedoch später verschlossen und der Raum als Kapelle genutzt.
Südlich des Westwerks liegt die Ungarnkapelle, ursprünglich ebenfalls eine gotische Seitenkapelle wurde sie im 18. Jh. in barocken Formen neu errichtet. Nördlich des Westwerks schließt sich die Nikolaus- und Michaeliskapelle an, sie ist der ehemalige Begräbnisort der Stiftsherren des Aachener Münsterstifts. Nordöstlich wurde die Karls- und Hubertuskapelle an das Oktogon angebaut. Weitere zum Domkomplex gehörige Kapellen befinden sich im Kreuzgang (Allerheiligen- und Allerseelenkapelle) und am Domvorhof (Taufkapellen).
Copyright: Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Aachener Dom aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
4 Kommentare lesen / Kommentar schreiben
nix
Christina schrieb am 10.08.2009 um 02:19 Uhr:
Die Bezeichnung "Hoher Dom" trifft eigentlich auf fasst alle Dome zu.Deswegen wird das heutzutage nur auf Aachener Dom abgekürzt. Ähnliches gilt für die Bezeichung "Dom zu Aachen".Im Prinzip ist das nur [...]

Aachener Dom St. Marien - Aachen
© by Thomas Robbin
Aachener Dom St. Marien - Aachen
© by Thomas Robbin
Aachener Dom St. Marien - Aachen
© by Thomas Robbin

Aachener Dom St. Marien - Aachen Aachener Dom St. Marien - Aachen Aachener Dom St. Marien - Aachen
Domschatzkammer
© Thomas Robbin
> Bild vergrößern
Domhof
© Thomas Robbin
> Bild vergrößern
Südansicht (Münsterplatz)
© Thomas Robbin
> Bild vergrößern

Aachener Dom St. Marien - Aachen
© by Thomas Robbin
Aachener Dom St. Marien - Aachen
© by Peter Hinschläger
Aachener Dom St. Marien - Aachen
© by maxgreene

Aachener Dom St. Marien - Aachen Aachener Dom St. Marien - Aachen Aachener Dom St. Marien - Aachen
Ostansicht, Chor des Doms
© Thomas Robbin
> Bild vergrößern
Aachener Dom von Süden
© Peter Hinschläger
> Bild vergrößern
Aufsicht im Innenraum mit Wandinschrift und Fresken
© siehe unten (zu 1)
> Bild vergrößern

zu 1) Dieses Bild basiert auf dem Bild AachenDomInsideOktogon aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Der Urheber des Bildes ist maxgreene  
powered by keybits
nix