Gebäudeansicht mit Förderturm

Seiltiche Aufsicht auf den Förderturm

Gesamtansicht mit Förderturm

Gesamtansicht der Eingangssituation nach der Restaurierung

alte Produktionshalle mit Rundtor vor der Restaurierung

Jugendstil-Portal der Maschinenhalle nach der Restaurierung

Eingangsbereich mit Rundtor vor der Restaurierung

Die Maschinenhalle nach der Restaurierung

Ansicht der Fördermaschine von 1902 in der Maschinenhalle

Zeche Zollern II/IV

www.route-industriekultur.de

Grubenweg 5, 44388 Dortmund

Legende für Merkmale

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IconObjekt ist als Kulturdenkmal auf der Liste der UNESCO-Weltkulturerbe verzeichnet

IconObjekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert

IconObjekt der Route der Wohnkultur

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denkmalgeschütztes Objekt

1898 / 2016 (Sanierung Maschinenhalle)

- keine Angabe -

Jens Daube | planinghaus architekten bda
(Sanierung Maschinenhalle)
Bruno Möhring
Paul Knobbe

- keine Angabe -
(Ursprungsbau)
Landschaftsverband Westfalen- Lippe
(Sanierung Maschinenhalle)

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Zeche Zollern II/IV

Die Zeche Zollern war bei ihrer Einweihung 1898 die Musterzeche der Gelsenkirchener Bergwerks AG. Mit herrschaftlicher Architektur und modernster Technik dokumentiert die Anlage den Übergang vom Historismus zum Jugendstil, der u. a. Ausdruck fand in den Marmorschalttafeln und im Portal der Maschinenhalle.

Seit 1969 unter Denkmalschutz, ist die Zeche heute Zentrale des Westfälischen Industriemuseums des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe. Dauer- und Sonderausstellungen in den restaurierten Tagesanlagen vermitteln Erwachsenen wie Kindern Einblicke in die Arbeit eines Bergwerks der Jahrhundertwende. Wie Bergarbeiterfamilien lebten, erfahren Besucher in der Siedlung vor den Zechentoren.

1898 werden die ersten Spatenstiche auf dem Gelände der zukünftigen Zeche Zollern II/IV vorgenommen, die reguläre Kohlenförderung begann bereits 1902. Die Zeche erhielt eine elektrische Fördermaschine und war kurze Zeit später die erste voll elektrifizierte Zeche des Ruhrgebietes.
Den Zweiten Weltkrieg überstand Zollern II/IV unbeschadet, und im Zuge des Wiederaufbaus Deutschlands stand eine erneute Vergrößerung und Modernisierung der Zeche an.
Mit der Fertigstellung der Zentralschachtanlage Germania im Jahre 1954 wird 1955 die Förderung endgültig eingestellt. Die Tagesanlagen zur Seilfahrt und zur Wetterführung bleiben jedoch bis zur endgültigen Stilllegung der Gesamtanlage 1966 noch in Betrieb.

In letzter Minute vor dem drohenden Abriss wird 1969 die Maschinenhalle als erstes Industriebauwerk in Deutschland unter Denkmalschutz gestellt - ein Umdenken hinsichtlich des Umgangs mit dem historischen industriellen Erbe setzt ein.
1981 wird Zollern II/IV zum Standort des Westfälischen Industriemuseums. Um ein möglichst authentisches Ensemble zu schaffen werden in Herne und Gelsenkirchen zwei noch erhaltene Fördergerüste des gleichen Typs abgebaut und an der Stelle der auf Zollern II/IV schon abgerissenen Fördergerüste wieder errichtet.

Die Maschinenhalle stellt ein herausragendes Beispiel für technische und ästhetische Errungenschaften im vergangenen Jahrhundert dar. Im Museum wird der Bergarbeiteralltag zu neuem Leben erweckt. Im Jahr 2016 wurde eine umfangreiche Restaurierung der Maschinenhalle auf dem Gelände der Zeche Zollern beendet. Grund für die Restaurierung waren die massiven Schäden an den Stahlglaskonstruktionen der Fenster sowie der Querriegel und Knotenpunkte des Stahlfachwerks. Die farbige Jugendstil-Verglasung des Portals wurde aufwendig restauriert, die Querriegel erneuert und die Fassade in Stand gesetzt. Nach der Sanierung soll die alte Maschinenhalle der Zeche Zollern als Veranstaltungsraum für Events und Ausstellungen genutzt werden. Hierzu wurden unter Berücksichtigung der Denkmalbestimmungen Sanitäranlagen und Aufzüge installiert.
Für Lebendigkeit sorgen auch die Veranstaltungen, Ausstellungen und künstlerische Elemente auf dem alten Zechengelände von Zollern II/IV.

Autor: Route Industriekultur/ Redaktion baukunst-nrw

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