St. Peter Mönchengladbach

Am Mevissenhof 41, 41068 Mönchengladbach

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denkmalgeschütztes Objekt Dieses Objekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert.

1930-33

Moderne

Ledwig + Spinnen Architekten
(Umnutzung)
Clemens Holzmeister

- keine Angabe -

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Objekte gesamt: 2010

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St. Peter Mönchengladbach

Die katholische Pfarrkirche St. Peter in Mönchengladbach-Waldhausen wurde in den Jahren 1930-33 nach einem Entwurf von Clemens Holzmeister errichtet. Bauleiter war Atta Weichert. St. Peter sollte die Notkirche am Metzenweg ersetzen. Holzmeister baute auch die Nebengebäude, das Pfarrhaus und das Jugendheim.

Trotz Beschädigung im Zweiten Weltkrieg hat sich die Originalgestalt des Äußeren weitgehend erhalten. Der Baukörper definiert sich durch die Addition und Verschränkung von schlichten geometrischen Formen. Holzmeister nutzt den regional tradierten Backstein. Das hohe Mittelschiff überragt die niedrigen Seitenschiffe; alle Elemente sind flach gedeckt. Der Kirche ist ein Querbau mit einem massiven Glockenturm, der an romanische Westwerke erinnert, vorgelagert. Dabei betont eine runde Taufkapelle zwischen rechteckigen Flankenbauten die Mittelachse des Baukörpers und gleichzeitig der Fassade.

St. Peter zeichnet sich durch seinen klaren Aufbau und den mächtigen geschlossenen Außeneindruck aus, der auch durch den sparsamen Einsatz von Fenstern an der Eingangsfront bedingt ist. An den Seitenschiffen wurden runde Fenster eingefügt.

Das Innere der Kriche St. Peter ist nicht durch die Mittelachse zu betreten, sondern durch die Zugänge seitlich der Taufkapelle. Die Innenraumgestaltung setzt die schlichte Bauweise des Äußeren fort. Allerdings ist der ursprüngliche Raumeindruck nur noch eingeschränkt zu erfahren: Seit 2007 ist St. Peter ohne kirchliche Nutzung. Die denkmalgeschützte Kirche wird seit 2010 als Kletterkirche genutzt – dazu wurden reversible Einbauwände mit Klettermöglichkeiten vor die originalen Wände gestellt. Die meisten bauzeitlichen Ausstattungsstücke konnten dabei im Gebäude verbleiben, einige sogar an ihrem ursprünglichen Aufstellungsort.

Autor: Redaktion baukunst-nrw

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