St. Gertrud in Köln

Luftbild St. Gertrud in Köln

Bebauung entlang der Krefelder Straße

Gesamtansicht St. Gertrud

Kirchturm St. Gertrud

Blick von Krefelder Straße

Innenraum St. Gertrud

St. Gertrud in Köln

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Krefelder Str. 55, 50670 Köln

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denkmalgeschütztes Objekt Dieses Objekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert.

1961-66 / 2003-04 (Sanierung)

1950er-70er Jahre

Gottfried Böhm

- keine Angabe -

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Objekte gesamt: 2010

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St. Gertrud in Köln

Die katholische Pfarrkirche St. Gertrud an der Krefelder Straße in Köln wurde in den Jahren 1961-66 von Gottfried Böhm gebaut.
Der skulpturale Baukörper wurde aus grobem Waschbeton und mit einem schiefergedeckten Faltdach aus Beton errichtet. Über einem unregelmäßigen polygonalen Grundriss erhebt sich der expressive durchgeformte Bau mit seinen zahlreichen Vor- und Rücksprüngen. Zur Straße hin ausgerichtet, wird die Kirchenfront von drei prismenartigen, turmähnlich überhöhten Giebelformationen bestimmt.
Die Giebel und der schlanke Glockenturm sind von unregelmäßig gefalteten Dächern bedeckt. An den leicht abgerückten Glockenturm schließt das Gemeindezentrum an, welches nach Böhms Entwurf Pfarrhaus, Jugendheim, Kindergarten und Bücherei umfasst. Das Pfarrzentrum von viereinhalb Geschossen Höhe mit seinem Flachdach und der durch Fensterbänder gegliederten Fassade übermittelt zur Nachbarbebauung.
Die Pflasterung des Vorplatzes von St. Getrud wird auch im Inneren fortgesetzt. Der Innenraum zeichnet sich durch geknickte, verkantete Sichtbetonwände aus. Wände und Decken gehen ineinander über und sind mit scharfen Graten versehen. Die von Böhm und Fritz Hans Lautens entworfenen Glasfenster, die mit einem floralen Sprossenornament versehen sind, erhellen nur spärlich den Innenraum.
Der Gemeinderaum ist leicht abgesenkt und von einem Umgang umgeben. Über einer kryptenartig angelegten Unterkirche liegt eine erhöhte Apsis. In den giebelähnlichen Vorbauten sind Kapellennischen untergebracht.
Auch die Innenausstattung stammt aus Böhms Hand: Er gestaltete Bänke, Beichtstühle, Kanzel, Altar und Taufbecken, unter anderem aus dunklem Holz und Metall.
Die Kirche wird nach wie vor als Gottesdienstort genutzt, dient aber unter dem Namen „Kirche und Kultur – Resonanzraum Sankt Gertrud“ auch für Ausstellungs- und Theaterprojekte.

Autor: Redaktion baukunst-nrw

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Kategorien:
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