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Person > Couven, Johann Joseph

Johann Joseph Couven (1701-1763)
Der 1701 in Aachen geborene Johann Joseph Couven bestimmte maßgeblich das Baugeschehen des Spätbarock im Rhein-Maas-Gebiet. Seit 1739 war er erster Stadtarchitekt der Freien Reichsstadt Aachen und übernahm drei Jahre später das Amt des Stadtsekretärs.
Mitte des 18. Jahrhunderts lieferte Couven zahlreiche Entwürfe für repräsentative Neu- und Umbauten der Wohnhäuser für das wohlhabende Aachener Bürgertum. Seine Entwürfe zeichnen sich durch eine an Frankreich orientierte Architektursprache aus.
Der Neubau des Schlosses Jägerhof in Düsseldorf (1749-63) bot ihm die Möglichkeit, aktuelle Architekturströmungen mit einem differenzierten Raumprogramm zu verbinden. Das Maison de Plaisance ist mit seiner starken Betonung des Mittelteiles symptomatisch für den deutschen Schlossbau des Barock.
In Düsseldorf baute Couven auch das Rathaus um, welches 1570-73 von Heinrich Tussmann in schlichten Formen der niederdeutschen und niederländischen Renaissance errichtet wurde.
Als Architekt war Couven auch im Sakralbau tätig: In Aachen errichtete er die barocken Neubauten der Abteikirche St. Johann Baptist (1730-54) und die benachbarte Pfarrkirche St. Michael (1748).
Johann Joseph Couven starb am 12.9.1763 in Aachen. Sein Werk ist in zahlreichen Entwürfen und Plänen überliefert (Archiv im Suermondt-Ludwig-Museum Aachen), von seinen tatsächlich realisierten und gebauten Objekten sind nur wenige erhalten.

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