Ansicht von der Gartenseite

Baden unter freiem Himmel im Dachgeschoss

Treppenaufgang zum ersten Obergeschoss

Der Hof zwischen Nebengebäude und Wohnhaus

Der Zugang erfolgt über den Hofbereich

Rot gestrichene Einbauten akzentuieren die Sichtbetonkonstruktion

Auch das Bad im ersten Obergeschoss erhält natürliche Beleuchtung

Wohnhaus Strunk + Wenzel

Heidberger Hof 19, 51519 Odenthal

Legende für Merkmale

IconObjekt hat Auszeichnung

IconObjekt ist denkmalgeschützt

IconObjekt ist als Kulturdenkmal auf der Liste der UNESCO-Weltkulturerbe verzeichnet

IconObjekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert

IconObjekt der Route der Wohnkultur

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ausgezeichnetes Objekt

2006

Gegenwart

Kay Trint | trint+kreuder d.n.a.

B. Strunk + J. Wenzel

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Objekte gesamt: 2010

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Objektanzahl: 2106

Wohnhaus Strunk + Wenzel

Das Wohnhaus steht auf einem am Nordhang gelegenen Grundstück, das unmittelbar an ein Naturschutzgebiet grenzt.
Erschlossen wird das Grundstück über die Südseite, an der es lediglich 7 Meter breit ist.
Direkt an der Straße wurde ein Nebenhaus errichtet, das Raum für die Garage und einen Keller bietet. Ein geschützter Hof zwischen den Gebäuden dient der Erschließung und bildet mit seiner holzverkleideten Fläche eine Erweiterung des Wohnraumes.
Das Wohnhaus selber zeichnet sich durch seine einfach gehaltene Konstruktion aus, die sich als übereinandergestapelte, zweiseitig verglaste Schachteln denken lässt, die gegeneinander verdreht sind.
Das durch den Bebauungsplan vorgegebene Giebeldach wurde von den Architekten auf der Nordseite vollständig verglast, was den Blick auf den Himmel freigibt.
Decken, Wände und Böden des Hauses bestehen vollständig aus Sichtbeton. Diese für ein Einfamilienhaus ungewöhnliche Bauform ermöglichte den Architekten, sowohl den Wünschen des Bauherrn nach einem Wohnen wie in einem Loft nachzukommen, als auch die Baukosten niedrig zu halten.
Möbeleinbauten, die teils lackiert, teils mit Unikat-Dekor-HPL (Hochdrucklaminat) belegt sind, setzen Farbakzente.
Beheizung und Kühlung des Hauses erfolgt über die sog. Betonkerntemperierung, bei der in den Decken und Wänden Rohrschlangen einbetoniert sind, die im Winter als Heizungsrohre verwendet werden und bei Hitze als Kühlelemente dienen, wobei hier die Kühlung über Erdkollektoren erfolgt – ein Verfahren, das sich im Industrie- und Bürobau bewährt hat, im Wohnungsbau aber noch ein Experiment ist.

Auszeichnungen:
Kölner Architekturpreis 2006 (kap - KKV, BDA Köln, DWB, AFR), Auszeichnung

Autor: Redaktion baukunst-nrw

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Kategorien:
Architektur » Wohnbauten » Ein-/Zweifamilienhäuser

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