Gesamtansicht

Fassade zur Dagobertstraße

Der markante Aufbau ragt in die Domstraße

Im Inneren ein reizvolles Spiel aus Treppen und Ebenen

Aus dem Aufbau heraus blickt man über die Domstraße

Wohnen und Arbeiten in der Dagobertstraße

Dagobertstr. 26, 50668 Köln

Legende für Merkmale

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IconObjekt ist als Kulturdenkmal auf der Liste der UNESCO-Weltkulturerbe verzeichnet

IconObjekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert

IconObjekt der Route der Wohnkultur

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ausgezeichnetes Objekt

2004

Gegenwart

Peter Kulka

- keine Angabe -

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Objekte gesamt: 2010

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Wohnen und Arbeiten in der Dagobertstraße

Der Quader ist die dominante Form dieses Wohn- und Praxisgebäudes in der Kölner Altstadt.
Der dunkel verklinkerte Block füllt die vierte Ecke einer Straßenkreuzung, wie sie heterogener kaum sein könnte. Der Neubau ist eingerahmt von Gründerzeitbauten und hat Nachbarn aus verschiedenen Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts.
Die Fassade zur Dagobertstraße ist völlig eben. Hier liegt der Hauptzugang zum Gebäude. Eine Reihe übereinander gesetzter Fenster sowie ein Oberlicht lassen Tageslicht in das repräsentative Treppenhaus. Im Kontrast zu dem gedeckten Anthrazit der quadratischen Fassadenklinker sind die Wände des Treppenhauses in frischem Gelb und Hellgrün gestaltet und leuchten nach draußen.
Im Gegensatz zu der zurückhaltenden Nordseite, tritt das Gebäude zur Domstraße plastisch hervor.
Als Blickfang dient ein containerartiger Aufbau, der die Fassade der vierten Etage durchbricht und zweigeschossig in den Straßenraum hineinragt.
Er öffnet sich nach Süden mit einer großzügigen Fensterfront, deren Gliederung das Raster seiner Silberblechummantelung wieder aufnimmt.
Mit der gleichen Dramatik, mit der dieser Vorbau nach außen drängt, springt unmittelbar daneben die Fassade zurück. Ein tiefer Einschnitt bis hinunter zur zweiten Etage lässt in die oberen Geschosse südliches Tageslicht einfallen.
Den Lichteinfall zu organisieren stellte die besondere Herausforderung dieses Gebäudes dar, denn neben der Ausrichtung schuf auch die Nachbarbebauung ungünstige Voraussetzungen.
Der Architekt reagierte auf die Situation mit einer Verschachtelung der Nutzeinheiten, die sich über ein oder mehrere Etagen erstrecken, mit lichtspendenden Einschnitten, mit Ebenen und Treppen die das Gebäude im Innern strukturieren.

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Auszeichnungen:
LückenSchluss! - Vorbildliche Nutzung von Baulücken 2006 (Architektenkammer NRW) - 2. Preis
Kölner Architekturpreis 2006 (kap - KKV, BDA Köln, DWB, AFR), Anerkennung

Autor: Petra Metzger (koelnarchitektur) / Redaktion baukunst-nrw

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Kategorien:
Architektur » Wohnbauten » Mehrfamilienhäuser/Wohnsiedlungen

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