Aussenansicht Zechengebäude Waltrop

Blick in die umgebaute Maschinenhalle der Zeche Waltrop

Zechengebäude Zeche Waltrop

Zechengebäude Zeche Waltrop

Umgebautes Zechengebäude Zeche Waltrop

Zeche Waltrop mit Industrieplatz

Umnutzung alte Zeche Waltrop

Hiberniastraße 4, 45731 Waltrop

Legende für Merkmale

IconObjekt hat Auszeichnung

IconObjekt ist denkmalgeschützt

IconObjekt ist als Kulturdenkmal auf der Liste der UNESCO-Weltkulturerbe verzeichnet

IconObjekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert

IconObjekt der Route der Wohnkultur

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ausgezeichnetes Objekt denkmalgeschütztes Objekt Dieses Objekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert.

1903 / 1996

Gegenwart

Klaus Dieter Luckmann
(Umbau)

Manufactum GmbH & Co. KG
(Umbau)

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Objekte gesamt: 2010

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Umnutzung alte Zeche Waltrop

Die Gebäude der ehemaligen Zeche Waltrop 1/2 sind ein bemerkenswertes Ensemble von Übertagebauten einer Zeche aus der Zeit des Historismus.
Die Backsteinbauten wurden ab 1903 durch die Königlich Preußische Berginspektion errichtet und haben 70 Jahre Zechenbetrieb überdauert.
Seit 1988 stehen die Bauwerke unter Denkmalschutz.
Im Rahmen der Internationalen Bauausstellung Emscherpark wurden die Übertagebauten saniert und durch Neubauten ergänzt, die ökologischen Auflagen genügen mussten.
Die ehemalige Maschinenhalle, die für die Verwaltung des Unternehmens Manufactum umgebaut wurde, ist ein herausragendes Beispiel für den Umbau einer solchen Industriehalle.
Die Maschinenhalle ist ein gewaltiger Ziegelbau mit einer Grundfläche von 1355 Quadratmetern.
Innerhalb der bis zu 78 cm dicken Ziegelwände wurde der neue Verwaltungsbau als Haus im Haus errichtet, wobei die Innenkonstruktion einen Abstand von 1,20 Metern zu den Außenmauern einhält.
Hierbei wird den Anforderungen des Denkmalschutzes genüge getan und gleichzeitig eine bauphysikalisch sinnvolle Pufferzone geschaffen.
Der Stahlskelettbau des Neubaus ist mit Decken aus Massivholz errichtet und verfügt über Stahl-Glas Fassaden, so dass die Büros durch das Licht, das durch die großen Fenster der Maschinenhalle fällt, beleuchtet werden.
Der Verwaltungsbau ist zweispännig ausgeführt, wobei eine bis zu den Oberlichtern in der Hallendecke reichende Belichtungsgasse den Bau der Länge nach teilt und so die Dimensionen dieser ehemaligen „Kathedrale der Arbeit“ erfahrbar macht.

Auszeichnungen:
Auszeichnung Vorbildlicher Bauten in Nordrhein-Westfalen 2000 (Land NRW/Architektenkammer NRW)
Architekturpreis für vorbildliche Gewerbebauten 2000 (WestHyp-Stiftung, BDA), Preisträger

Autor: Redaktion baukunst-nrw

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