| Objekt: | Südbrücke Köln |
Südbrücke KölnDieses Bild basiert auf dem Bild Köln-Poll, Südbrücke aus der freien Mediendatenbank Wikimedia Commons und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Der Urheber des Bildes ist Hans Peter Schaefer |
| Standort: | Südbrücke 50968 Köln |
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| Baujahr: | 1906-10 / 1946-50 | |
| Epoche: | ||
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Franz Schwechten (Gestaltung)![]() Gotthold Riegelmann ![]() F. Beermann (Statik) ![]() |
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| Bauherr: |
Eisenbahndirektion Köln | Beermann ![]() Deutsche Bundesbahn ![]() |
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| Multimedia: | |
| Umkreissuche: |
| Beschreibung: | Die Südbrücke in Köln überspannt den Rhein und verbindet die lnnenstadt und das linksrheinische Bayenthal mit den beiden rechtsrheinischen Stadtteilen Deutz und Poll. Nach dem Ausbau des Köln-Deutzer Bahnhofs für den ICE Verkehr wird die zweigleisige Stahlbrücke überwiegend für den Güterverkehr genutzt und dient des Weiteren Fußgängern und Radfahrern zur Querung des Rheins. 1906 begannen die Bauarbeiten der dreiteiligen, 368 Meter langen Stahlfachwerkkonstruktion. Die Stützweiten der Brückenabschnitte betragen im mittleren Bereich 165 Meter und in den äußeren beiden Abschnitten jeweils 101,5 Meter. Die 10,34 Meter breite Brücke wird von wilhelminisch anmutenden, aus rötlichem Sandstein bestehenden Treppentürmen begrenzt. Heute sieht man nur noch das Turmpaar auf der rechten Rheinseite. Die Kölner Südbrücke bildete nach der Hochenzollernbrücke die zweite Überquerung des Rheins in Köln. Der Bauzeitraum belief sich auf dreieinhalb Jahre, die Kosten betrugen 5,5 Millionen Goldmark (ca. 31,3 Millionen Euro). Der Ausbau der Eisenbahnbrücke bedingte neue Erfordernisse an den Stahlbau. Gleichzeitig forcierten Techniker und Wissenschaftler die Entwicklung neuer Berechnungsmethoden von konstruktiven Zusammenhängen, die dann in der Praxis an der Südbrücke angewandt wurden. Dies trug wesentlich zur Verwissenschaftlichung des Bauwesens bei. Damit ist die Brücke für die Geschichte des Stahlbrückenbaus und Ingenieurbauwesens von Bedeutung. Sie ist eine der wenigen noch erhaltenen Beispiele der in der Expansionsphase der Eisenbahn dominierenden Bogenstahlbrücken. Nach der Zerstörung durch den Krieg wurden Teile der Südbrücke gesprengt und rekonstruiert (1946 - 1950). Es wurde jedoch auf die Erneuerung der dekorativen Portale verzichtet. Die Länge der Brücke verkürzte sich auf jetzt 536 Meter. 1994 wurde die Brücke in die Denkmalliste aufgenommen. |
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| Copyright: | Redaktion baukunst-nrw | |
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| Südbrücke Köln © www.brueckenweb.de / Frank Sellke > Bild vergrößern |
Detail Südbrücke Köln © Yuppidu / PIXELIO > Bild vergrößern |
Südbrücke Köln bei Nacht © pat / PIXELIO > Bild vergrößern |
