Gesamtansicht vom Sternwellenzelt über der Tanzfläche

Luftbild des Kölner Tanzbrunnens mit Blick über den Rhein

Luftaufnahme des Tanzbrunnens mit Sternwellenzelt

Tanzbrunnen und Sternwellenzelt von der Seite gesehen

wellenartiges Auf und Ab der Zeltsegmente

Blick auf die Dachkonstruktion mit runder Öffnung in der Mitte

Tanzfläche noch ohne Dach 1950

Abgebautes Dach 1958

Tanzfläche mit Dachkonstruktion 1960

Sternwellenzelt des Kölner Tanzbrunnens

Rheinparkweg, 50679 Köln

Legende für Merkmale

IconObjekt hat Auszeichnung

IconObjekt ist denkmalgeschützt

IconObjekt ist als Kulturdenkmal auf der Liste der UNESCO-Weltkulturerbe verzeichnet

IconObjekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert

IconObjekt der Route der Wohnkultur

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denkmalgeschütztes Objekt Dieses Objekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert.

1950 / 1957

1950er-70er Jahre

Josef Op Gen Oorth
(Tanzfläche 1950)
Frei Paul Otto | Atelier Frei Otto
(Sternwellenzelt)

- keine Angabe -

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Objekte gesamt: 2010

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Sternwellenzelt des Kölner Tanzbrunnens

Das im Rahmen der Kölner Bundesgartenschau im Jahr 1957 entstandene Sternwellenzelt wurde von Professor Frei Otto als Ergänzung für die Tanzfläche des Kölner Tanzbrunnens in Membranbauweise konzipiert. Ein bekanntes späteres Werk von Otto ist die Überdachung des Hauptsportstättenbereichs am Olympiagelände in München, bei der er die Membranbauweise weiter entwickelte. Das Sternwellenzelt ist heute denkmalgeschützt.
Die Tanzfläche selbst wurde bereits 1950 vom Architekten Josef Op Gen Oorth als rundes Wasserbassin mit einer leicht erhöhten begehbaren Fläche in der Mitte des Beckens angelegt.

Der Name des Sternwellenzelts leitet sich von der sternförmigen Konstruktionsart aus zwölf gleich großen Zeltabschnitten, die um einen Ring mit einer 28 m² großen Öffnung arrangiert sind, und das dadurch entstehende wellenartige Auf und Ab der Zeltsegmente ab. Gestützt wird das Sternwellenzelt, dessen Fläche ca. 1000 m² beträgt, durch sechs Leichtbaumasten die jeweils etwa zehn Meter hoch sind. Ursprüngliches Material des Zelts war Baumwollsegeltuch, das jedoch bei einer Restaurierung im Jahr 2001 durch beschichtetes Polyester-Polyplan ausgewechselt wurde.

Autor: Redaktion baukunst-nrw

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