Mittelschiff St. Remigius mit Blick in den Chor

Außenansicht Langschiff der Remigiuskirche

Innenraum mit Blick in den Chor

St. Remigius Bonn

Brüdergasse, 53111 Bonn

ab 1276 / 1950 (Wiederaufbau)

Gotik

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Objekte gesamt: 2010

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St. Remigius Bonn

Die ehemalige Minoriten-Klosterkirche St. Ludwig von Toulouse in der Brüdergasse wurde ab 1276 in mehreren Bauphasen errichtet: Zunächst wurde im Osten mit dem Bau des Chores und der anschließenden Langhausjoche begonnen (1276-1317). Ab Mitte des 14. Jahrhunderts folgten drei weitere Langhausjoche und schließlich Ende des 14. Jahrhunderts der westliche Bauteil einschließlich der Giebelfassade. Der kleine Nebenchor im Norden stammt aus dem Jahre 1620. Mit der Übernahme der Kirche durch die katholische Pfarrei St. Remigius im Jahr 1806 ging auch das Patrozinium auf diese über.
Nach schwerer Zerstörung während des Zweiten Weltkrieges wurde die Remigiuskirche 1950 wiederaufgebaut. Auch der Kreuzgang und das Klostergebäude wurden bis 1962 nach dem ursprünglichen Grundriss wiedererrichtet.
Über den drei Schiffen der Pfeilerbasilika aus Tuffstein wölben sich Kreuzrippen. Der gestreckte Chor mit seinen langen Fensterbahnen und den kräftigen Strebepfeilern zeigt deutlich die gotischen Bauformen. Erhellt wird das Kircheninnere zudem über spitzbogige Fenster im Obergaden.
Zu betonen ist vor allem die stilistische Nähe zu der Minoritenkirche (St. Mariä Empfängnis) in Köln.

Autor: Redaktion baukunst-nrw

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