Innenraum St. Peter und Paul mit Blick Richtung Chor

Außenansicht

Nordportal und Westturm

Figuren oberhalb des Südportals

Wasserspeier am Turm

Südportal St. Peter und Paul

Westturm St. Peter und Paul

Blick in den Chor von St. Peter und Paul

Ansicht des Gewölbes

Blick von der Orgel ins Seitenschiff

Seitenschiff mit Kreuzweg

Turmartiges Reliquiengehäuse

St. Peter und Paul Kranenburg

Kirchplatz 1, 47559 Kranenburg

Legende für Merkmale

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IconObjekt ist als Kulturdenkmal auf der Liste der UNESCO-Weltkulturerbe verzeichnet

IconObjekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert

IconObjekt der Route der Wohnkultur

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denkmalgeschütztes Objekt

um 1400 / 1409-47

Gotik

Gisbert Schairt

- keine Angabe -

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Objekte gesamt: 2010

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St. Peter und Paul Kranenburg

Der Sakralbau St. Peter und Paul in Kranenburg geht zurück auf eine ehemalige Stifts- und Wallfahrtskirche. Die ursprüngliche Wallfahrtskirche bildet den heutigen Ostteil des südlichen Seitenschiffs und setzt sich somit durch abweichende Architekturelemente vom übrigen Baukörper ab. Der dreischiffige Kirchenbau ist mit einem einjochigen Chor mit einem 5/8 Abschluss und polygonal geschlossenen Seitenschiffen versehen. An den Chor schließt sich im Norden eine Sakristei an.
Der Ursprungsbau stammt aus der Zeit von 1308 bis um 1330, welcher um 1400 durch einen etwas größeren Kirchenbau ersetzt wurde. Dieser wurde schließlich in die von 1409-47 von Gisbert Schairt errichtete dreischiffige Pseudobasilika aus Backstein integriert.
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde der Bau umfassend restauriert.
1944/45 wurden die Dächer und das Gewölbe zerstört, woraufhin die Kirche bis 1955 wiederaufgebaut wurde.
Die Front der Südseite ist einfacher gestaltet als die der Nordseite, da dort wohl ursprünglich die Stiftsgebäude lagen. An die Westfassade schließt sich der eingebaute Turm an, dessen hervorstehendes Untergeschoss etwas höher als die Seitenschiffe und mit einer durchlaufenden Maßwerkbrüstung abgeschlossen ist. Der Turm gliedert sich in den sockelartigen Unterbau, auf den das auf drei Seiten frei stehende Obergeschoss folgt. Das Obergeschoss ist mit Eckstreben versehen und weist ein Dekor aus Lisenen und verblendeten Spitzbögen auf. Das abschließende Glockengeschoss ist mit Schiefer verkleidet und wurde 1904 mit einem neubarocken Dach bedeckt.
Der Innenraum der Kranenburger Pfarrkirche wird von einer hohen Arkadenzone beherrscht. Das Mittelschiff der Pseudobasilika wird also nicht selbst belichtet, sondern ist lediglich mit dreibahnigen Maßwerkblenden ausgestattet. In den Chor sowie das Langhaus dringt Licht durch die ebenfalls dreibahnigen, hohen Spitzbogenfenster. Den mächtigen Pfeilern der Arkatur sind Runddienste vorgesetzt, die mit Blattkapitellen versehen sind. Das Mittelschiff sowie das nördliche Seitenschiff sind netzgewölbt, das südliche Seitenschiff dagegen ist mit Kreuzrippen gedeckt. Die Gestaltung des Mittelschiffs setzt sich in der dreischiffigen Halle im Westturm, die sich in drei Spitzbogenarkaden zum Langhaus hin öffnet, fort.
Die Kirche ist mit einem umfangreichen Skulpturenprogramm ausgestattet.

Autor: Redaktion baukunst-nrw

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