St. Engelbert in Köln-Riehl

Gesamtansicht St. Engelbert mit Glockenturm

Kanzel St. Engelbert

Altarbereich St. Engelbert

Innenansicht mit Blick in den Chor

Erhöhter Chor St. Engelbert

Innenansicht mit Blick auf Orgel

Historische Ansicht St. Engelbert mit Turm

St. Engelbert Köln-Riehl

Riehler Gürtel 23, 50735 Köln

1932

Moderne

Dominikus Böhm

Erzbistum Köln, Generalvikariat

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Objekte gesamt: 2010

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St. Engelbert Köln-Riehl

Die im Volksmund auch „Zitronenpresse“ genannte Kirche St. Engelbert in Köln-Riehl ist ein Meisterwerk der Kirchenarchitektur. Die skulpturale Erscheinung entsteht durch Verwendung der Parabelform. Die konvexen und parabelförmigen Außenwände ergeben eine Rundform mit acht einzelnen Teilsegmenten.
Im Inneren lassen sich die Außenwände kaum von den Raumdecken unterscheiden, sie fließen scheinbar in einander über. Der kreisförmige Zentralbau wurde durch eine, damals sehr innovative und umstrittene Stahlbetonkonstruktion errichtet. Es ergibt sich ein rund 25 Meter hoher, sehr imposanter Kirchraum.
Der Choranbau ist durch seitliche, wandhohe und ebenfalls parabelförmige Fenster mit Tageslicht durchflutet. Der Innenbereich der Kirche ist zum Erreichen einer dunklen Atmosphäre bewusst ohne Fenster ausgebildet.
Im Untergeschoss sind die Funktionsräume wie Jugendraum, Pfarrsaal und Bücherei untergebracht. Der Turm steht, um die einzigartige Form des Hauptgebäudes nicht zu stören, mit Abstand als Solitär daneben und beherbergt im Untergeschoss die Taufkapelle.
Der Eingangsbereich setzt sich durch ein in Sandstein gerahmtes Bronzeportal von den übrigen Backsteinfassaden ab. Auf den vier Konsolen oberhalb des Eingangsbereichs sollten ursprünglich einmal Figuren installiert werden.

Autor: Redaktion baukunst-nrw

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