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   denkmalgeschütztes Objekt  Dieses Objekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert.  
St. Brictius in Schöppingen  - Schöppingen
© by Bildarchiv Foto Marburg / Andreas Lechtape

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Objekt:

St. Brictius in Schöppingen

St. Brictius in Schöppingen  - Schöppingen St. Brictius Schöppingen
© Bildarchiv Foto Marburg / Andreas Lechtape
Standort: Kirchplatz 3
48624

Schöppingen

Baujahr: um 1100 / nach 1493 / 2009-12 (Sanierung)
Epoche: Romanik
Gotik
Urheber/Büro: Dombaumeister Ludwig Becker (Umbau 1922-26)
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Architekturbüro Ubbenhorst | Dipl. Ing. Wolfgang Ubbenhorst (Sanierung)
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Bauherr: - keine Angabe -
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Multimedia: GoogleMaps
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Beschreibung:  

Die katholische Pfarrkirche St. Brictius in Schöppingen wurde 838 erstmals urkundlich erwähnt.
Die dreischiffige Hallenkirche steht auf einem von einer Mauer umgebenen, erhöhten Platz. Der Baukörper ist mit einem 5/8 Chorschluss, einer Sakristei im Norden und einem massiven quadratischen Westturm, der von der ehemaligen Saalkirche von um 1100 stammt, ausgestattet. Der romanische Turm wurde um 1230 mit einem Glockengeschoss mit Schallöffnungen und einem Treppengiebel aufgestockt.

Die Saalkirche wurde nach einem Brand im Jahr 1453 zu einer zweischiffigen Hallenkirche ausgebaut um 1509-12 im Osten um zwei Joche und einen Chor mit Sakristei erweitert. Nach Abbruch der romanischen Nordwand wurde 1922-26 nach einem Entwurf von Ludwig Becker im Norden ein breites, drittes Seitenschiff angefügt sowie die Dächer erneuert. 1953-58 wurden die Verblendungen und Fenster am Turm freigelegt und restauriert.

Das Äußere von St. Brictius besteht aus Bruch- und Quadermauerwerk und ist durch gestufte Strebepfeiler sowie zwei- und dreibahnige Maßwerkfenster gegliedert. Der Innenraum ist über runden und oktogonalen Pfeilern mit einem gebusten Kreuzrippengewölbe bedeckt. Über runden Diensten mit Blattkapitellen überspannt ein Sterngewölbe den Chor.
Die gotischen Rankenmalereien und figürlichen Darstellungen (Christus, Aposteln und Propheten) an Wänden und im Gewölbe (um 1512 bzw. nach 1536) wurden 1933 und 1964/65 freigelegt und restauriert.

Hervorzuheben ist das bedeutende spätgotische Altarbild des sogenannten Meisters von Schöppingen (um 1455), ein Flügelretabel mit drei Tafeln, welches Szenen aus Leben und Passion Christi zeigt. Das Tafelbild weist deutliche Einflüsse aus der niederländisch-flämischen Malerei auf (v.a. Meister von Flémalle und Rogier von der Weyden).

Copyright: Redaktion baukunst-nrw
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St. Brictius in Schöppingen  - Schöppingen
© by Bildarchiv Foto Marburg / Andreas Lechtape
St. Brictius in Schöppingen  - Schöppingen
© by Architekturbüro Ubbenhorst
St. Brictius in Schöppingen  - Schöppingen
© by Architekturbüro Ubbenhorst

St. Brictius in Schöppingen  - Schöppingen St. Brictius in Schöppingen  - Schöppingen St. Brictius in Schöppingen  - Schöppingen
Innenansicht mit Blick in den Chor
© Bildarchiv Foto Marburg / Andreas Lechtape
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Gewölbemalereien St. Brictius
© Architekturbüro Ubbenhorst
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Innenansicht mit Blick zur Orgel
© Architekturbüro Ubbenhorst
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St. Brictius in Schöppingen  - Schöppingen
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St. Brictius in Schöppingen  - Schöppingen
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St. Brictius in Schöppingen  - Schöppingen
© by - unbeschränktes Nutzungsrecht -

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Wandmalereien St. Brictius
© Architekturbüro Ubbenhorst
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Schöppinger Altar in St. Brictius
© Bildarchiv Foto Marburg / Andreas Lechtape
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Detail des Schöppinger Altars: Pfingstwunder und Auferstehung
© - unbeschränktes Nutzungsrecht -
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