Blick auf den sanierten Straßenzug der Blücherstraße

Blick auf die Ecke Goebenstraße der Siedlung Grüngürtel

Straßenzug der Freiheitsstraße

Blick auf eine Häuserzeile der 20er Jahre auf der Goebenstraße

Eingangsbereich eines Wohnhauses aus den 30er Jahren

Detail einer Hauseingangstür auf der Blücherstraße

Rückansicht einer Häuserzeile der Blücherstraße mit Blick auf die Gärten

Blick auf einen der Balkone der Wohnhäuser

Zugang zum Kellergeschoss der Häuser der Blücherstraße

Lageplan der Blücherstraße in der Siedlung Grüngürtel

Grundrisse der Häuser auf der Blücherstraße

Grundriss vom ersten der drei Wohnungstypen auf der Blücherstraße

Siedlung Grüngürtel Düren

Blücherstraße / Grüngürtel, 52351 Düren

1925-32 / 2000 (Umbau und Sanierung)

Gegenwart
Moderne

rha reicher haase associierte GmbH
(Umbau und Sanierung 2000)
Max Ernst Schneiders
Heinrich Dauer

Gemeinnützige Wohnungsbaugenossenschaft für Stadt und Kreis Düren

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Objekte gesamt: 2010

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Siedlung Grüngürtel Düren

Die Siedlung Grüngürtel in Düren wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts in mehreren Bauphasen als Arbeitersiedlung errichtet. Anlass für die Errichtung einer neuen Siedlung war die zunehmend schlechtere Wohnsituation in Düren, ausgelöst durch die Industrialisierung. Der Name der Siedlung bezieht sich auf einen grünen Gürtel aus Bäumen und Gärten, der die Siedlung durchläuft.

Die ersten Häuser entstanden schon im Jahr 1914 an der Brückenstraße, der Fröbelstraße und am Freiheitsplatz. Der damalige Dürener Stadtbaurat Heinrich Dauer sah für die Grüngürtelsiedlung das Gebiet um die Eisenbahntrasse Köln-Aachen, der heutigen Schoellerstraße sowie der Kölnstraße vor. In diesem Zeitraum entstanden vor allem Einfamilienhäuser.

Nach dem ersten Weltkrieg baute man in der Siedlung Grüngürtel dagegen mehrstöckige Wohnblocks, die sich stilistisch an den Expressionismus anlehnten. Max Ernst Schneiders, von dem die Entwürfe für die Häuser stammen, studierte von 1921 bis 1922 in Berlin an der Akademie der Künste als Meisterschüler von Hans Poelzig. Diese Häuser aus der Bauphase der 1920er Jahre stehen heute an der Werderstraße, Freiheitsstraße, Goebenstraße und am Meiringplatz.
Weitere Häuser auf der Blücherstraße stammen aus der Zeit nach 1930 und sind stilistisch durch den Funktionalismus geprägt.

Verbindendes Element der ganzen Siedlung ist trotz der unterschiedlichen Bauphasen die einheitliche Materialverwendung von rotem Klinker, der in einer Ziegelei der Siedlung Grüngürtel hergestellt wurde.

Bei einer Sanierung durch die reicher haase associierte GmbH im Jahr 2000 wurden mehrere Modernisierungsmaßnahmen durchgeführt, bei der aber die äußere Gestalt der Siedlung in ihrer historischen Form erhalten, beziehungsweise rekonstruiert wurde. Dabei wurden mehrere kleine Wohnungen zu einer größeren zusammengefasst, sodass für mindestens zwei Personen Wohnraum geschaffen werden konnte. Dabei entstanden insgesamt drei verschiedene Wohnungstypen. Des Weiteren sollten ein höherer energetischer Standard erreicht werden und direkte Zugänge zu den Gärten auf der Rückseite der Häuser entstehen.

Auszeichnungen:
Deutscher Bauherrenpreis Modernisierung 2001 (Kooperation GdW, BDA, DST), Preisträger

Autor: Redaktion baukunst-nrw

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Kategorien:
Architektur » Wohnbauten » Mehrfamilienhäuser/Wohnsiedlungen

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