Straßeneinsicht in die Siedlung

Frontansicht eines Siedlungshauses

Straße in der Eisenheim Siedlung

Siedlungshaus Eisenheim

Ansicht Eisenheimer Straße (2010)

Weisse Siedlungshäuser Eisenheim

Weisse Siedlungshäuser Eisenheim

Eingangsbereich eines Siedlungshauses

Siedlung Eisenheim

www.route-industriekultur.de

Sterkrader Straße, 46117 Oberhausen

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1846

- keine Angabe -

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Hüttengewerkschaft und Handlung Jacobi, Haniel & Huyssen

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Objekte gesamt: 2010

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Siedlung Eisenheim

Die Hüttengewerkschaft und Handlung Jacobi, Haniel & Huyssen errichtete die Siedlung Eisenheim in Oberhausen ab 1846. Anfangs arbeiteten die meisten Bewohner auf der "Alten Walz" an der Emscher, etwa eine halbe Stunde Fußweg entfernt.

Mit dem Aufschwung des Hüttenwesens begann Mitte der 1860er Jahre ein zweiter Bauabschnitt, der mit der Gründerkrise Anfang der 1870er Jahre abbrach.
Zwischen 1897 und 1903 wurde die Siedlung dann auf ihre heutige Größe erweitert. Wie ein halbes Jahrhundert zuvor die Hüttenindustrie, so erforderte jetzt der Bergbau die Anwerbung und Ansiedlung von Arbeitern.

In drei Bauphasen entstanden in der Siedlung Eisenheim 51 Häuser, von denen 38 erhalten und unter Denkmalschutz gestellt wurden. Etwa 1200 Menschen lebten hier zur Zeit der Jahrhundertwende. Erhalten sind die zweigeschossigen Reihen- und Doppelhäuser von 1846 und die Häuser im Kreuzgrundriss, die ab 1872 gebaut wurden und sich nach dem elsässischen Mühlhausener Vorbild richten.
Nachdem schon 1948 die Meisterhäuser an der Sterkrader Straße abgerissen worden waren, beabsichtigte die HOAG Ende der fünfziger Jahre die gesamte Siedlung abzubrechen. Durch verschiedene Umstände verzögerte sich das Vorhaben jedoch, und als der Abriss Anfang der siebziger Jahre wieder auf der Tagesordnung stand, traf dies auf veränderte Voraussetzungen.

Als eine der ersten Bürgerinitiativen im Ruhrgebiet gründeten die Eisenheimer 1972 eine Arbeiterinitiative für die Erhaltung ihrer Siedlung. Eine Studie der Fachhochschule Bielefeld zur Wohn- und Lebensqualität in Eisenheim unter Leitung von Roland Günter unterstrich den hohen Wert, den das Wohnumfeld für Kommunikation und Zusammenleben der Bewohner/innen besitzt. Mit phantasievollen Aktionen gewann die Bürgerinitiative die Aufmerksamkeit der Medien und machte ihr Anliegen über die Region hinaus bekannt. Bis Anfang der achtziger Jahre wurden die Häuser unter Beteiligung und Mitwirkung der Bewohner/innen saniert.

Autor: Route Industriekultur/ Redaktion baukunst-nrw

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