| Objekt: | "Schwimmoper" |
Schwimmoper in Wuppertal© Klemens Ortmeyer |
| Standort: | Südstr. 29 42109 Wuppertal |
|
| Baujahr: | 1957/ 2010 Sanierung | |
| Epoche: | 1950er-70er Jahre |
|
| Urheber/Büro: |
Architekt Friedrich Hetzelt (Ursprungsbau 1957)![]() pbr Planungsbüro Rohling AG (Sanierung 2010) ![]() |
|
| Bauherr: |
Stadt Wuppertal ![]() |
|
| Multimedia: | |
| Umkreissuche: |
| Beschreibung: | Die Wuppertaler Schwimmoper ist eine städtische Badeanstalt in Wuppertal. Sie wurde nach Plänen von Friedrich Hetzelt in den Jahren 1955–1957 errichtet. Ihren volktümlichen Namen erhielt sie aufgrund von Diskussionen nach dem Krieg, ob das zerstörte Opernhaus in Barmen wiederaufgebaut oder auf dem Johannisberg - dem heutigen Standort der Schwimmoper - ein neues Opernhaus für Wuppertal errichtet werden solle (die Entscheidung fiel dann für das Schwimmbad). Auch die von außen sichtbaren Zuschauertribünen, die die Funktion des Stadtbads als Wettkampfhalle betonen, sollen den Namen inspiriert haben. Ihr markantes Äußeres, die geschwungenen Linien und die vielen Glasflächen lassen den Bau sehr transparent und leicht erscheinen, trotz seiner offensichtlichen Größe. Die Schwimmhalle hat eine Spannweite von 46 Metern und bietet mit ihren Tribünen bis zu 2000 Zuschauern Platz. Die Südseite der Schwimmhalle ist vollständig verglast. Ein Novum stellte zur Bauzeit das Dach der Schwimmhalle dar, welches aus einer einseitig gekrümmten Betonschale besteht, deren Abspannungen unter dem Schwimmbecken entlang führen. Seit 1995 steht die Schwimmoper unter Denkmalschutz. Im Juli 2007 begann die Renovierung der Schwimmoper, die bis zum Frühjahr 2010 andauerte. In dieser Zeit war die Schwimmhalle geschlossen. Die offizielle Wiedereröffnung fand am 25. März 2010 statt. Es gab mehrere bauliche Veränderungen. Der alte Eingangsbereich wurde komplett abgerissen und neu aufgebaut. Es wurde beim Umbau stark auf den Denkmalschutz geachtet. Die größte Veränderung stellt das Sportbecken dar, welches ursprünglich nicht genau 25 m lang war, da es ohne Fliesen vermessen worden war. Der Sprungturm, welcher ebenfalls nicht exakt 10 m hoch war, wurde entfernt. Die Hauptschwimmrichtung wurde um 90° gedreht und in die Sprunggrube eine in den nun durchgehend 2,10 m tiefen Beckenboden versenkbare Wendebrücke installiert, so dass nun bei Wettkämpfen zehn Wettkampfbahnen parallel zum Publikum liegen und die Zuschauer die Läufe von den Tribünen aus besser verfolgen können. Für Kleinkinder wurde neben dem Nichtschwimmerbecken ein kreisförmiges Spielbecken mit ca. zwei Meter Durchmesser errichtet. Das Bad ist nun komplett behindertengerecht eingerichtet. |
|
| Auszeichnungen: | Auszeichnung guter Bauten 2010 (BDA Wuppertal), Auszeichnung |
|
| Copyright: | Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Schwimmoper (Wuppertal) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar. | |
| 0 Kommentare lesen / Kommentar schreiben Schreiben Sie den ersten Kommentar zu diesem Objekt! |
|
|
|
| Innenansicht Schwimmhalle © Klemens Ortmeyer > Bild vergrößern |
Sportbecken © Klemens Ortmeyer > Bild vergrößern |
Tribüne und Glasfront © Klemens Ortmeyer > Bild vergrößern |
|
|
|
| Blick von der Tribüne © Klemens Ortmeyer > Bild vergrößern |
Außenansicht bei Dämmerung © Klemens Ortmeyer > Bild vergrößern |
Blick auf das Schwimmbecken © Klemens Ortmeyer > Bild vergrößern |
