Oeconomicum der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

Blick über den See zum Oeconomicum

Terrasse des Oecononicums

Blick über den Bibliotheksvorplatz zum Oeconomicum

Blick auf Fassade und Eingang

Innenansicht Erdgeschoss

Innenansicht Foyer

Innenansicht mit Blick durch die Fenster zur Terrasse

Innenansicht Büroräume

Innenansicht mit Blick durch Gang im Oeconomicum

Oeconomicum Heinrich-Heine-Universität

Universitätsstraße, 40225 Düsseldorf

Legende für Merkmale

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IconObjekt ist denkmalgeschützt

IconObjekt ist als Kulturdenkmal auf der Liste der UNESCO-Weltkulturerbe verzeichnet

IconObjekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert

IconObjekt der Route der Wohnkultur

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ausgezeichnetes Objekt

2008-2010

Gegenwart

Werner Sobek Group GmbH
(Tragwerk)
ingenhoven architects

Schwarz-Schütte Förderstiftung

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Objekte gesamt: 2010

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Oeconomicum Heinrich-Heine-Universität

Das Gelände der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf wird von vier- bis sechsgeschossigen Betonbauten aus den 70er Jahren dominiert. Der Neubau des Oeconomicums zwischen Universitätsbibliothek und medizinischer Fakultät, direkt an der Uni-Magistrale, bezeichnete den Beginn einer allgemeinen Sanierung des Universitätsgeländes einschließlich Modernisierungs- und Neubaumaßnahmen.

Das Oeconomicum liegt an einem Ende des Bibliotheksvorplatzes und bildet mit seiner Seitenfassade den räumlichen Abschluss des Platzes. Da der aufgeständerte dreigeschossige Neubau über einer bereits vorhandenen Tiefgaragenzufahrt errichtet wurde, nimmt er keine weitere Grundstücksfläche in Anspruch und bietet zudem überdachte Fahrradabstellplätze.

Die sanft gebogene Form folgt dem am Grundstück gelegenen See. Der zuvor unzugängliche See ist jetzt von einer einladenden Holzterrasse flankiert – ideal, um im Freien zu arbeiten und zu lernen. Die Terrasse hat sich in einen intensiv genutzten Treffpunkt für den gesamten Campus verwandelt.

Das Fassadendesign folgt thermischen Kriterien: nach Süden offen und gen Norden eher geschlossen. Die Gestaltung der Büroflächen ermöglicht flexible Arbeits- und Meeting-Bereiche. Die Einzel- und Gruppenbüros im Nordtrakt haben Glaswände zu den offenen Bereichen in der Gebäudemitte – ein Bürokonzept, das Kommunikation fördert und zugleich Tageslicht und einen Panoramablick ins Freie gewährleistet. Das Atrium entlang der Südfassade verbindet die Allgemeinflächen und Unterrichtsräume im Erdgeschoss mit den Lehrstühlen in den Obergeschossen.

Betriebskosten und Energieverbrauch des Gebäudes sind auf ein Minimum reduziert. Das kompakte Gebäude übertrifft aktuelle energetische Normen durch die Nutzung von Erdwärme, Regenwassersammlung und natürliche Belüftung. Die Materialauswahl erfolgte mit Rücksicht auf Recycling- und Energiebilanz sowie maximale Langlebigkeit, um ein insgesamt robustes und verantwortungsbewusstes Gebäude zu errichten, das Generationen von Studenten dienen wird.

Auszeichnungen:
Auszeichnung guter Bauten 2017 (BDA Düsseldorf), Anerkennung
Green Good Design Award 2012, Preisträger

Autor: Ingenhoven architects / Redaktion baukunst-nrw

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Architektur » Öffentliche Gebäude » Hochschulen/Universitäten

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