| Objekt: | Nullenergiehaus Solar Decathlon Europe 2010 - Team Wuppertal[Homepage] |
Blick auf die südliche Seitenwand mit Solarmodulen© Peter Keil |
| Standort: | Harald-Leipnitz-Straße 23 42287 Wuppertal |
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| Baujahr: | 2010 | |
| Epoche: | Gegenwart |
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| Urheber/Büro: |
Solar Decathlon Europe 2010 Team Wuppertal | Prof. Dr. Ing. Karsten Voss (Teamleitung)![]() Solar Decathlon Europe 2010 Team Wuppertal | Architektin Prof. Anett-Maud Joppien (Teamleitung) ![]() |
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| Bauherr: |
Bergische Universität Wuppertal ![]() |
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| Multimedia: | |
| Umkreissuche: |
| Beschreibung: | Im Zuge des internationalen Wettbewerbs 1. Solar Decathlon Europe 2010 reichte die Hochschule Wuppertal als Wettbewerbsbeitrag ein Nullenergiehaus ein. Ziel des Wettbewerbs, an dem 17 Hochschulteams aus aller Welt teilnahmen, war es, ein energieeffizientes und innovatives Haus zu entwickeln, das vollständig von Sonnenenergie versorgt werden kann. Das Team Wuppertal konzipierte ein „Europäisches Haus“, welches nicht nur am Wettbewerbsaustragungsort Madrid, sondern in ganz Europa stehen könnte. Das Haus befindet sich zwischen zwei versetzt angeordneten Wandscheiben, wobei die südliche auf ihrer Südseite mit Solarmodulen ausgestattet ist. Beide Scheiben entwickeln sich aus den Gebäudestirnseiten heraus und begleiten die fließende Erweiterung des Wohnraums in die Außenbereiche. Zwei auf den Wandscheiben aufliegende 13 Meter lange Träger bilden einen überhöhten Innenraum und einen Dachpatio aus. Das Gebäudeinnere ist stützenfrei und weist eine wandlungsfähige Innenausstattung auf. Zentral im Gebäude angeordnet beherbergt die sogenannte SmartBox als multifunktionales begehbares Raummöbel Funktionen wie Sitzen, Schlafen, Verstauen sowie das Bad und das Lüftungskompaktgerät. Das Erdgeschoss kann sowohl nach Osten als auch Westen durch Glasschiebetürelemente vollständig zum Außenraum geöffnet werden. Die Photovoltaikanlage auf dem Dach und der südlichen Wandscheibe dient zur Stromerzeugung. Für die Warmwasseraufbereitung und für die Heizungsanlage hingegen dient die in die Südseite der nördlichen Wandscheibe intergierte Solarthermieanlage. Die Solarthermie ist mit einem Lüftungskompaktgerät mit integrierter Wärmepumpe gekoppelt, so dass die Funktionen Heizen, Kühlen, Lüften und Warmwasseraufbereitung vollständig über diese Anlage abgedeckt werden. Zum Bewahren einer komfortablen Raumtemperatur wurden Latentwärmespeicher in den inneren Wandaufbau integriert. Insgesamt hat das Team Wuppertal beim ersten Solar-Decathlon-Europe Wettbewerb den sechsten Platz belegt, in den Kategorien Architektur und Licht & Beleuchtung sogar den zweiten. |
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| Auszeichnungen: | Auszeichnung guter Bauten 2010 (BDA Wuppertal), Auszeichnung |
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| Copyright: | Redaktion baukunst-nrw | |
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| Illuminierter Außenbereich mit barriererfreier Erschließung und mit Blick auf die Westfassade © Peter Keil > Bild vergrößern |
Blick von oben auf die Ostseite mit Außenanlagen und das Solardach © Peter Keil > Bild vergrößern |
Eingangsbereich mit Blick auf die nördliche Wandscheibe © Soara Bernard > Bild vergrößern |
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| Nördlichen Seitenwand mit Vakuumröhren der Solarthermieanlage mit vorgelagertem Wasserbecken © Anett-Maud Joppien > Bild vergrößern |
Vorhang aus aluminisiertem Gewebe und Wasserbecken © Anett-Maud Joppien > Bild vergrößern |
Blick auf die von außen zugängliche Dachterrasse © Anett-Maud Joppien > Bild vergrößern |
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| Blick auf die Küche mit Kochfeld © Amparo Garrido > Bild vergrößern |
Im Vordergrund bewegliche Theke, im Hintergrund die multifunktionale SmartBox © Amparo Garrido > Bild vergrößern |
