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   denkmalgeschütztes Objekt  
Nicolaikirche Dortmund - Dortmund
© by F.baumgarten

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Objekt:

Nicolaikirche Dortmund

Nicolaikirche Dortmund - Dortmund Außenansicht Chor der Nicolaikirche Dortmund
Foto: F.baumgarten; Lizenz: CC BY-SA 4.0
Standort: Lindemannstr. 70
44137

Dortmund

Baujahr: 1929/30
Epoche: Moderne
Urheber/Büro: Architekt Karl Pinno
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Architekt Peter Grund
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Bauherr: - keine Angabe -
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Multimedia: GoogleMaps
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Beschreibung:  

Die St.-Nicolai-Kirche, meist jedoch nur kurz Nicolaikirche genannt, befindet sich im Dortmunder Stadtbezirk Innenstadt-West und liegt somit im Zentrum der Stadt. Die 1929 erbaute Kirche mit anliegendem Gemeindeamt beheimatet die protestantische St. Nicolai Gemeinde. Für den Bau der Kirche konnten die Dortmunder Architekten Karl Pinno und Peter Grund gewonnen werden. Mit ihren Plänen für das neue Sakralbauwerk sorgten sie für große Diskussionen. Sie planten einen sachlichen Sakralbau im Stil des „Neuen Bauens“ aus Stahl, Glas und Beton. Hierbei ist der Beton nicht nur als Grundbaustoff verwendet worden, sondern in Form von Sichtbeton sichtbar geblieben.
Insgesamt bietet das Bauwerk eine interessante, für eine Kirche neuartige Architektur und Bauweise. Neben den erwähnten dominanten Baustoffen ist auch die äußere Struktur der Kirche charakteristisch. Der eckige, nahezu kantig anmutende Bau wurde in das städtische Umfeld integriert und entsprechend angepasst. Obwohl sie von außen eher schlicht und sachlich wirkt, bietet sich dem Betrachter im Inneren ein imposanter Anblick. Aufgrund der Betonrahmung war es möglich, große, farbenfrohe Fensterbereiche in die Wände einzulassen. Die Fenster von Hans-Gottfried von Stockhausen fluten den Innenraum mit Licht und werfen einen ungewöhnlichen Schimmer in das Hauptschiff. Selbiges ist keilförmig zum Chor angelegt, so dass es sich zum Chor hin verjüngt. Dieser wiederum ist durch eine Verengung und sein erhöhtes Niveau klar vom Kirchenschiff getrennt.
Aufgrund erheblicher Beschädigungen durch den 2. Weltkrieg wurde die Kirche bis 1951 wiederaufgebaut und saniert. Seither thront auf dem 60 Meter hohen Kirchturm ein 8 Meter hohes Kreuz aus blauen Neonröhren. Dieses Wahrzeichen, das auch als „Kreuz des Südens“ bezeichnet wird, macht die Nicolaikirche unverkennbar.
Als Folge der zunehmenden finanziellen Belastungen und der abnehmenden Gemeindemitgliederzahlen fusionierten im Juli 2007 die Gemeinden St. Nicolai, St. Petri und St. Martin zur St. Petri Nicolai Gemeinde. Weiterhin dient die St. Nicolai Kirche als Gotteshaus dieser Gemeinde.

Copyright: Redaktion baukunst-nrw
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Nicolaikirche Dortmund - Dortmund
© by Bildarchiv Monheim GmbH / Jochen Helle
Nicolaikirche Dortmund - Dortmund
Nicolaikirche Dortmund - Dortmund

Nicolaikirche Dortmund - Dortmund Nicolaikirche Dortmund - Dortmund Nicolaikirche Dortmund - Dortmund
Gesamtansicht Nicolaikirche Dortmund
© Bildarchiv Monheim GmbH / Jochen Helle
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Nicolaikirche Dortmund im Schnee
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Nicolaikirche Dortmund Außenansicht
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Nicolaikirche Dortmund - Dortmund
© by Bildarchiv Monheim GmbH / Jochen Helle
Nicolaikirche Dortmund - Dortmund
© by Rainer Halama
Nicolaikirche Dortmund - Dortmund
© by Rainer Halama

Nicolaikirche Dortmund - Dortmund Nicolaikirche Dortmund - Dortmund Nicolaikirche Dortmund - Dortmund
Glockenturm Nicolaikirche Dortmund
© Bildarchiv Monheim GmbH / Jochen Helle
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Innenansicht Nicolaikirche mit Blick zum Altar
Foto: Rainer Halama
Lizenz: CC BY-SA 3.0
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Altarbereich Nicolaikirche mit Glasfenstern
Foto: Rainer Halama
Lizenz: CC BY-SA 3.0
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