Blick entlang der Dienstwohnungen mit verschiedenen Mauerungstechniken

Pfarrverwaltung von St. Pakratius mit Kirche Herz Jesu im Hintergrund

Gesamtansicht des Gebäudekomplexes aus Pfarrverwaltung mit Dienstwohnungen

Terrasse auf der Rückseite des Gebäudes

Blick nach oben in den Lichthof und schmalen Fenstern

Blick vom Inneren der Pfarrverwaltung in Richtung der Kirche Herz Jesu

Lageplan der Pfarrverwaltung mit Dienstwohnungen

Grundriss der Pfarrverwaltung und Dienstwohnungen im OG

Grundriss der Pfarrverwaltung und Dienstwohnungen im EG

Neubau von Dienstwohnungen mit Pfarrverwaltung Herz Jesu Emsdetten

Karlstraße 31, 48282 Emsdetten

Legende für Merkmale

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IconObjekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert

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ausgezeichnetes Objekt

2013

Gegenwart

Scholz Architekten

Katholische Kirchengemeinde St. Pankratius, Emsdetten

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Objekte gesamt: 2010

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Neubau von Dienstwohnungen mit Pfarrverwaltung Herz Jesu Emsdetten

Das 2013 von Scholz Architekten fertiggestellte Projekt in Emsdetten umfasste den Neubau einer Pfarrverwaltung für die katholische Kirchengemeinde St. Pankratius an der Filialkirche Herz Jesu sowie die Errichtung von drei Dienstwohnungen für die Pfarrer mit zwei Gästeappartements.

Der Gebäudekomplex steht auf einer Linie mit der neuromanischen Kirche Herz Jesu und ist im Grundriss L-förmig angelegt. Die zweigeschossigen Dienstwohnungen, die sich im Ostwesten der Anlage befinden sind konsequent nebeneinander aufgereiht und von der Straßenfront leicht nach hinten versetzt. Sie sind jeweils über einen nach oben hin offenen Vorhof begehbar, der einerseits für mehr Privatsphäre sorgt und gleichzeitig durch die hohen, schmalen Fensteröffnungen als Lichthof das Obergeschoss beleuchtet. Ein Weg in Richtung der Kirchtürme führt von den Dienstwohnungen zur Kirche.

Die Pfarrverwaltung schließt sich rechtwinklig im Norden an die Dienstwohnungen an. Das ansonsten quaderförmige Gebäude wird im hinteren Teil durch den leicht erhöhten Besprechungsraum durchbrochen, der sich an einer Ecke des Pfarrzentrums hochschiebt. Durch große Fensterflächen, insbesondere im Erdgeschoss, erhält die Pfarrverwaltung viel natürliches Licht.

Als Material wurde in Anlehnung an die Kirche Herz Jesu Ibbenbürener Sandstein gewählt, der sich jedoch durch seine eigenständige Form trotzdem von der Struktur der Kirchenfassade abhebt. Die Rahmungen der Fenster und Vorhöfe sind aus Sichtbeton. Durch die verschiedenen Mauerungstechniken wird das Gebäude gegliedert, indem das Obergeschoss glatte Wände aufweist und das Erdgeschoss mit vor- und zurückspringenden Ziegeln plastisch gestaltet wurde.

Auszeichnungen:
Auszeichnung guter Bauten 2014 (BDA Münster-Münsterland), Auszeichnung
Westfälischer Preis für Baukultur 2015 (LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen, Westfalen-Initiative), Auszeichnung

Autor: Redaktion baukunst-nrw

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