| Objekt: | Museum Folkwang[Homepage] |
EingangsbereichDieses Bild basiert auf dem Bild Museum_Folkwang_Front_1 aus der freien Mediendatenbank Wikimedia Commons und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Der Urheber des Bildes ist Raimond Spekking |
| Standort: | Goethestraße 41 45128 Essen |
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| Baujahr: | 1929 / 1960 / 2007-2009 (Erweiterungsbau) | |
| Epoche: | 1950er-70er Jahre |
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| Urheber/Büro: |
Baurat Paul Gérard ![]() Architekt Henry van de Velde ![]() Architekt Prof. Edmund Koerner ![]() David Chipperfield Architects mbH | Architekt David Chipperfield (Erweiterungsbau) ![]() |
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| Bauherr: |
Karl Ernst Osthaus ![]() |
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| Multimedia: | |
| Umkreissuche: |
| Beschreibung: | Das Folkwang Museum musste in seiner langjährigen Geschichte einige Rückschläge und Verluste kompensieren. Heute gehört es jedoch wieder zu den renommiertesten Kunstmuseen in Deutschland. Es wurde bereits 1902 vom damaligen Studenten der Kunstgeschichte Karl Ernst Osthaus in Hagen gegründet. Finanzieren konnte er die Museumsgründung durch eine großzügige Erbschaft. Nach dem Tod von Osthaus wurde das Folkwang Museum in den 1920er Jahren mit dem Städtischen Kunstmuseum in Essen zusammengelegt. Der Name des Museums wurde übernommen, nur der Standort wurde von Hagen nach Essen verlagert. Dort entstand nach einem Beschluss des Kuratoriums ein Museumsneubau nach den Plänen des Essener Architekten Prof. Edmund Koerner, der 1929 eröffnet wurde. Im zweiten Weltkrieg wurde das Museumsgebäude in weiten Teilen zerstört. Neben den baulichen Schäden erlitt das Kunsthaus während des NS-Regimes allerdings schwerere Verluste. Hunderte Kunstwerke wurden beschlagnahmt und zerstört. Sowohl die baulichen Schäden, als auch die kulturellen Verluste wurden in den 60er und 70er Jahren langsam kompensiert. Durch Spenden der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach Stiftung konnte das Gebäude erneuert werden und kontinuierlich die Sammlung erneuert und erweitert werden. Heute genießt das Folkwang Museum ein ähnlich hohes Ansehen wie es das Kunsthaus vor den Zerstörungen des zweiten Weltkriegs tat. Gegenwärtig umfasst die Sammlung ein unvergleichliches Angebot von Kunstwerken aus dem 19. Jahrhundert, der klassischen Modernen, der Kunst nach 1945 und eine separate Ausstellung der Fotografie. Aufgrund der expandierenden Sammlungen beschloss das Kuratorium zusammen mit der Stadt Essen einen Erweiterungsbau. Dieser Erweiterungsbau von David Chipperfield Architects wird baulich unabhängig vom bestehenden Gebäude errichtet, verbindet allerdings die bestehende Architektur mit modernen Elementen. Der Neubau mit einer Bruttofläche von 25.000 Quadratmetern besteht aus sechs Baukörpern und vier Innenhöfen, Gärten und Wandelhallen und schließt sich mit seinen öffentlich zugänglichen Bereichen ohne Niveauunterschiede an die bestehenden Ausstellungsräume an. Nach dem Baubeginn im Herbst 2007 wurde der Neubau Ende 2009 fertiggestellt. Siehe auch Folkwang Erweiterungsbau |
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| Auszeichnungen: | Auszeichnung guter Bauten 2010 (BDA Essen), Auszeichnung |
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| Copyright: | Redaktion baukunst-nrw | |
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| Portal des Museums © Wasily > Bild vergrößern |
Museum Folkwang Altbau Außenansicht Süden, 2007 © Museum Folkwang > Bild vergrößern |
