| Objekt: | Kohlenwäsche Zollverein - Ruhrmuseum, Besucherzentrum[Homepage] |
Gesamtansicht in der Dämmerung© Thomas Robbin |
| Standort: | Gelsenkirchener Str. 181 45309 Essen |
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| Baujahr: | 2006 | |
| Epoche: | Gegenwart |
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| Urheber/Büro: |
Architekt Fritz Schupp (Ursprungsbau)![]() Architekt Martin Kremmer (Ursprungsbau) ![]() OMA Office for Metropolitan Architecture | Prof. Rem Koolhaas (Umbau) ![]() Architekt Böll | Architekt Dipl. Ing. Heinrich Böll (Umbau) ![]() Architekt Böll | Architekt Dipl. Ing. Hans Krabel (Umbau) ![]() |
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| Bauherr: |
Entwicklungsgesellschaft Zollverein mbH ![]() |
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| Multimedia: | |
| Umkreissuche: |
| Beschreibung: | Die Kohlenwäsche ist der größte Übertagebau auf Zollverein. Der Bau mit einer Gesamtlänge von 90 Metern und einer Breite von 30 Metern und einer Höhe von 37 Metern wurde wie die anderen Bauten von Schacht XII von den Architekten Schupp und Kremmer in einer modernen, kubistischen Formensprache mit einer Vorhangfassade aus mit Ziegeln ausgefachtem Stahlfachwerk ausgeführt. Nach der Stilllegung der Zeche Zollverein im Jahr 1986 wurden die Anlagen unter Denkmalschutz gestellt. Die Kohlenwäsche war ursprünglich eher eine Maschine, als ein Gebäude. In ihr wurde die geförderte Kohle von noch anhaftendem Gestein getrennt. Die Gebäudehülle diente hauptsächlich dem Schutz der Maschinerie vor Witterungseinflüssen. Beim Umbau der Kohlenwäsche zum Veranstaltungs- und Ausstellungsort mussten verschiedene Faktoren beachtet und gegeneinander abgewogen werden. Einerseits musste das denkmalgeschützte und in die Liste des Weltkulturerbes der Unesco eingetragene Bauwerk so weit wie möglich erhalten werden, wozu auch der Erhalt der Maschinen gehörte. Anderseits sollte Platz für Ausstellungs- und Veranstaltungsflächen geschaffen werden und das Bauwerk den gegenwärtigen Ansprüchen an Wärmedämmung und Feuchtigkeitsschutz (gerade in Anbetracht der geplanten musealen Nutzung) angepasst werden. Dies erforderte eine ganze Reihe an Kompromissen. Die Maschinerie wurde im oberen Teil des Gebäudes weitgehend erhalten. Die Fassade wurde um einige Zentimeter weiter nach außen versetzt, um Raum für die nötige Isolation zu schaffen. Da die Kohlenwäsche aufgrund ihrer ursprünglichen Bestimmung keinen der neuen Nutzung angemessenen Eingang besaß, wurde als Zugang zum Besucherzentrum die 24,5 Meter hohe freistehende „Gangway“ errichtet, die vom Vorplatz vor dem Gebäude in das Foyer des Besucherzentrums führt. Der dreiseitig verglaste Erich-Brost-Pavillon wurde auf das Gebäude der Kohlenwäsche aufgesetzt. Der in 38 Metern Höhe liegende Veranstaltungsraum bietet einen atemberaubenden Blick über das Ruhrgebiet. In den umgestalteten, ehemaligen Kohlebunkern im unteren Teil der Kohlenwäsche befinden sich seit Ende 2008 Ausstellungsflächen für das Ruhr Museum. Mehr Informationen über den Industrie- und Kulturstandort Zollverein |
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| Auszeichnungen: | Architekturpreis der Stadt Essen 2010 (Stadt Essen) Auszeichnung guter Bauten 2006 (BDA Essen), Auszeichnung Auszeichnung Vorbildlicher Bauten in Nordrhein-Westfalen 2010 (Land NRW/Architektenkammer NRW) |
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| Copyright: | Redaktion baukunst-nrw | |
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| Empfang im Besucherzentrum © Thomas Robbin > Bild vergrößern |
Cafeteria im Besucherzentrum © Thomas Robbin > Bild vergrößern |
Gangway, im Hintergrund der Förderturm von Schacht XII © Thomas Robbin > Bild vergrößern |
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| Gangway, die Rolltreppe zum Besucherzentrum © Thomas Robbin > Bild vergrößern |
Setzmaschinenbühne der Kohlenwäsche © Thomas Robbin > Bild vergrößern |
Treppe zwischen Besucherzentrum und Ausstellungsräumen © Arne van der Meer > Bild vergrößern |
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| Treppe zwischen Besucherzentrum und Ausstellungsräumen © Arne van der Meer > Bild vergrößern |
Historische Ansicht der Kohlenwäsche © HOCHTIEF Aktiengesellschaft > Bild vergrößern |
Luftbild Zeche Zollverein © HOCHTIEF Aktiengesellschaft > Bild vergrößern |
