Kindertagesstätte im Thyssenkrupp Quartier Essen

Fassade der Kita im Thyssenkrupp Quartier bei Dämmerung

Gartenansicht der Kita im Thyssenkrupp Quartier

Kindertagesstätte im Thyssenkrupp Quartier Essen

Detail Fassadengestaltung

Blick von der Kita zum Q1 im Thyssenkrupp Quartier

Fassadenpaneele aus Edelstahl mit Wellenstruktur

Obergeschoss, Treppenaufgang

Treppendetail der Spielburgen

Zweigeschossige Piazza im Gebäudezentrum

Garderobenraum

Spielburg im Gruppenraum

Küche im Gruppenraum

Kindertagesstätte Miniapolis im Thyssenkrupp Quartier

ThyssenKrupp Allee 1, 45143 Essen

2012

Gegenwart

Chaix & Morel et Associés
JSWD Architekten

thyssenkrupp AG

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Objekte gesamt: 2010

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Objektanzahl: 2093

Kindertagesstätte Miniapolis im Thyssenkrupp Quartier

Die Kindertagesstätte „Miniapolis“, ein gemeinsames Projekt von JSWD Architekten und Chaix & Morel et Associés, befindet sich auf dem Gelände des Thyssenkrupp Quartiers in Essen. Die Einrichtung bietet Platz für rund 100 Kinder im Alter von vier Monaten bis zur Einschulung in altersgemischten Gruppen.
Dem Gestaltungsprinzip des Quartiers folgend stellt sich die Kindertagesstätte geometrisch klar gegliedert dar: Die Fassadenflächen werden durch Rücksprünge im Erdgeschoss sowie durch Loggien im Obergeschoss strukturiert. Die „raue Schale“ als Bild des für das Quartier formulierten Gestaltungsprogramms einer metallischen Außenhaut wird durch dreidimensional verformte Edelstahlbleche gebildet, die so eine vertikale Wellenbewegung erzeugen. Die gelochten Paneele legen sich wie ein Gewand über die äußere Kontur des Baukörpers. Hierbei sind die 1 Millimeter starken Paneele aus Edelstahl mit einer Abmessung von jeweils 65 x 130 Zentimetern so angeordnet, dass fließende Übergänge an den vertikalen und horizontalen Stoßpunkten der einzelnen Paneele entstehen. Im Kontrast zu den bewegten Außenfassaden sind die Oberflächen im Gebäudeinneren hell und glatt.
In der Kindertagesstätte wird das Prinzip der Reggio-Pädagogik, die die Architektur und Innengestaltung stark beeinflusst, verfolgt. In der Reggio-Pädagogik ist neben der Förderung von kindlichem Forscherdrang im naturwissenschaftlichen und technischen Bereich, mathematisches Denken, Musik, Sprache und Bewegung von zentraler Bedeutung und gibt ein weitgefächertes Raumprogramm für den Neubau vor.
Das zweigeschossige Gebäude auf quadratischem Grundriss weist eine Seitenlänge von 32,50 Metern auf. Eine zentrale, zweigeschossige „Piazza“ als Ort gemeinsamer Aktionen liegt im Mittelpunkt des Gebäudes. Rund um diesen „Dorfplatz“ sind auf zwei Ebenen die sechs Gruppenräume für die tägliche Kinderbetreuung in mehreren Raumeinheiten untergebracht. Hinzu kommen eine Bibliothek, eine Holzwerkstatt, ein Atelier, der Mehrzweckraum sowie ein PC-Raum.

Auszeichnungen:
Kita-Preis NRW 2014 (MFKJKS NRW, Architektenkammer NRW), Auszeichung
Architekturpreis der Stadt Essen 2015 (Stadt Essen), Preisträger

Autor: JSWD Architekten / Redaktion baukunst-nrw

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