| Objekt: | Jüdisches Gemeindezentrum Bielefeld |
Eingangssituation mit umgestaltetem Kirchturm© Matthias Hauke |
| Standort: | Detmolder Straße 107 33604 Bielefeld |
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| Baujahr: | 1963 / 2007-2008 | |
| Epoche: | Gegenwart |
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| Urheber/Büro: |
Dipl. Ing. Klaus Beck (Umbau)![]() |
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| Bauherr: |
Jüdische Kulturgemeinde ![]() |
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| Multimedia: | |
| Umkreissuche: |
| Beschreibung: | Die 2007/2008 zu einer Synagoge umgebaute ehemalige evangelische Kirche aus der Nachkriegszeit in der Nähe des Bielefelder Stadtzentrums bietet ein interessantes Beispiel für die Umnutzung von Kirchengebäuden. Es entstand ein sensibel gestalteter Innenraum mit multifunktionalen Aufenthaltsqualitäten, den die jüdische Gemeinde außer für religiöse auch für andere Veranstaltungen und Versammlungen nutzt. Der Umbau wurde unter respektvoller Würdigung der Bausubstanz und der Grundrisssituation durchgeführt. Der Kirchturm wurde umgeformt und es erfolgte eine vollständige Umgestaltung der Fenster- und Türöffnungen sowie der Dachkonstruktion des Eingangsbereiches und des Synagogenraumes. Der Bestandsbau wurde darüber hinaus umfassend energetisch ertüchtigt. Besonders positiv hervorgehoben wird in diesem Beispiel der sensible Umgang mit dem Thema Kirchenumnutzung und die gelungene künstlerische Ausgestaltung des Kircheninnenraumes. Ein breites kulturelles Angebot der jüdischen Gemeinde übernimmt die Mittlerrolle zur Stadtöffentlichkeit. Kirchen sind als wesentlicher Teil unseres baukulturellen Erbes stark gefährdet. Kirchenumnutzungen sind eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe, für die das gewürdigte Projekt ein gutes Beispiel ist. |
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| Auszeichnungen: | Auszeichnung Vorbildlicher Bauten in Nordrhein-Westfalen 2010 (Land NRW/Architektenkammer NRW) |
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| Copyright: | Redaktion baukunst-nrw | |
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| Innenraum © Matthias Hauke > Bild vergrößern |
Mauer mit hebräischer Inschrift „Haus der Hoffnung“ © Matthias Hauke > Bild vergrößern |
