Internationale Kita in Bonn

Gesamtansicht Kindertagesstätte in Bonn

Kindertagesstätte Bonn mit Spielplatz

Aufgang Dachterrasse mit Blick auf den "Langen Eugen"

Eingangsfront Kindertagesstätte

Gartenseite Internationale Kita

Dachterrasse mit Blick auf den "Langen Eugen"

Dachterrasse Kindertagesstätte

Gesamtansicht Internationale Kindertagesstätte

Innenansicht Gruppenraum Obergeschoss

Raumflucht Obergeschoss

Innenansicht Erdgeschoss

Innenansicht Erdgeschoss mit Tür zum Außenbereich

Lageplan Kita

Grundriss Erdgeschoss

Grundriss Obergeschoss

Schnitt

Internationale Kita in Bonn

Heussallee 30, 53113 Bonn

Legende für Merkmale

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IconObjekt ist als Kulturdenkmal auf der Liste der UNESCO-Weltkulturerbe verzeichnet

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ausgezeichnetes Objekt

2010-12

Gegenwart

grabner + huber landschaftsarchitekten partnerschaft
(Außenanlagen)
Hirner und Riehl Architekten BDA

Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

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Objekte gesamt: 2010

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Internationale Kita in Bonn

Hirner und Riehl Architekten entwarfen 2010-12 eine internationale Kindertagesstätte im ehemaligen Regierungsviertel in Bonn mit Blick auf den „Langen Eugen“ (ehemaliges Abgeordnetenhaus des Deutschen Bundestages). Das Grundstück liegt in einem Areal, das von überwiegend gründerzeitlichen, villenartigen Gebäuden der ehemaligen Abgeordneten umgeben ist.
Die Architekten hatten als übergeordnetes Gestaltungsthema des neuen Gebäudes den Pavillon als eine leichte Konstruktion, vorwiegend aus Holz, gewählt.
Voraussetzung für die Gestaltung des Grundrisses der 8-gruppigen Kindertagesstätte waren die Orientierbarkeit im Gebäude und eine „Adressbildung“ der räumlichen Einheiten.
Daraus ergab sich eine Gruppierung der Räume mit Bildung von Untereinheiten: Je zwei Gruppenraumcluster wurden zu einer L-förmigen Raumfolge verbunden.
Im Inneren befinden sich die Kindergarderoben und die Treppe ins Obergeschoß, wo die nächsten beiden Gruppen untergebracht sind. So entsteht ein nahezu quadratisches Kinderhaus für 4 Gruppen, dem noch zwei weitere Baukörper angefügt wurden: Einer für weitere vier Gruppen und einer für gemeinschaftlich genutzte Räume. Insgesamt entstand so ein gegliederter, L-förmiger Bau.
Der energetische Standard des Massivholzhauses entspricht dem eines Passivhauses. Die Holz-Bauweise hat einerseits einen praktischen und ökologischen Hintergrund, wie auch einen „pädagogischen“ Aspekt für die Kinder.

Auszeichnungen:
Auszeichnung Vorbildlicher Bauten in Nordrhein-Westfalen 2015 (Land NRW/Architektenkammer NRW)
Kita-Preis NRW 2014 (MFKJKS NRW, Architektenkammer NRW), Auszeichung

Autor: Hirner und Riehl Architekten / Redaktion baukunst-nrw

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