Blick auf die Hofanlage

Detailansicht der Inschriften über dem Deelentor

Blick auf eines der Betriebsgebäude

Hof Ebmeyer

Schulstr., 32130 Enger

1812

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Objekte gesamt: 2010

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Hof Ebmeyer

Der Ebmeyerhof zählt zu den sogenannten Sattelmeier Höfen.
Der Begriff „Sattelmeier“ taucht zum ersten Mal im 17. Jahrhundert auf und bezeichnet eine großbäuerliche Schicht, die verpflichtet war, dem Landesherrn im Kriegsfall und bei Besuchen ein gesatteltes Pferd zur Verfügung zu stellen.
In Enger gibt es fünf dieser großen Gehöfte, die, bis auf eines, auch heutzutage noch landwirtschaftlich genutzt werden.
Das Haupthaus des Ebmeyerhofes ist in der Form der niederdeutschen Hallenhäuser errichtet. Charakteristisch für diese Bauform ist das mittig in der Giebelseite angeordnete Eingangstor, das Deelentor und die, die innere Aufteilung dominierende, Diele (Deele) die den Hauptraum des Hauses bildet.
Das stattliche Gebäude ist als Vierständer-Fachwerkbau ausgeführt. Bei dieser Form des Hallenhauses tragen vier Reihen von Holzständern die Dachkonstruktion, zwei Reihen davon im Innern des Hauses. Die Vierständerbauweise stellt eine Weiterentwicklung des Zweiständerhauses dar und wurde von wohlhabenden Bauern errichtet.
Eine Inschrift am Deelentor datiert den Bau auf 1812.
Das Fachwerk der Außenwände ist schwarz-weiß gestrichen.
Der Giebel kragt zweifach hervor und ist verbrettert.
Um das Haupthaus gruppieren sich mehrere Gebäude unterschiedlichen Alters und bilden ein betriebswirtschaftliches Ensemble.

Autor: Redaktion baukunst-nrw

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Kategorien:
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