Heimhof-Theater Burbach

Blick aus dem Innenhof auf den südlichen Gebäudeflügel der dreiflügligen Anlage

Stirnseite des südlichen Gebäudeflügels mit Wasserturm und Fachwerkfassade

Eingangsbereich des Heimhof-Theaters

Theatersaal mit Blick auf die Bühne

Theaterfoyer mit Blick in die Zuschauerreihen

Flurbereich mit restaurierter 50er Jahre Wandgestaltung

Heimhof-Theater Burbach

www.heimhoftheater.de/

Heimhofstraße 1, 57299 Burbach

Legende für Merkmale

IconObjekt hat Auszeichnung

IconObjekt ist denkmalgeschützt

IconObjekt ist als Kulturdenkmal auf der Liste der UNESCO-Weltkulturerbe verzeichnet

IconObjekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert

IconObjekt der Route der Wohnkultur

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denkmalgeschütztes Objekt

1920er/ 1951/ 2010 (Sanierung)

1950er-70er Jahre

Birgit Hirsch | birgit hirsch architektin
(Sanierung 2010)

- keine Angabe -

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Objekte gesamt: 2010

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Heimhof-Theater Burbach

Die repräsentative Gebäudeanlage wurde 1918 durch die Firma Dynamit Nobel AG errichtet und diente als Pferdestall und Kutscherwohnung.
Der dreiflüglige Gebäudekomplex umrahmt einen kopfsteingepflasterten Innenhof und öffnet sich Richtung Osten zur Heimhofstraße. Alle drei Flügelseiten bestehen aus zweigeschossigen Gebäuden mit Krüppelwalmdächern. Die Seitenflügel weisen neben mehreren kleineren Giebelfenstern einen großen Giebel aus Fachwerk auf. Ein fünfgeschossiger Turm an der östlichen Stirnseite des Südflügels markiert das Gebäude. Der Turm diente ursprünglich als Wasserspeicher.
Nach dem Zweiten Weltkrieg ließ der Besitzer in den nördlichen Seitenflügel zunächst ein Kino einbauen. Ende der 1940er Jahre erfolgte der Umbau zum Heimhof-Theater. Für den neuen Eingangsbereich wurde an der Südseite des nördlichen Gebäudeflügels ein eingeschossiger Anbau errichtet.
Der Verein „Kulturkreis um die Wasserscheide“ betrieb nach der Einweihung 1951 fünf Jahrzehnte das Theater. Der Verkauf des Anwesens zur Jahrtausendwende bedeutete auch die Auflösung des Vereins.
Das Theater wurde durch den 2005 gegründeten Verein „Förderverein Heimhoftheater“ sowie durch Förder- und Spendengelder zwischen 2008 und 2010 grundlegend saniert und wieder bespielbar gemacht.
Das denkmalgeschützte Heimhof-Theater ist ein bemerkenswerter Zeitzeuge der Gestaltungsauffassung in den 1950er Jahren. Die Architektin Birgit Hirsch, die verantwortlich für die Sanierungsmaßnahmen war, konnte sowohl die Tapeten, die Wandverkleidungen, die Malereien, die Möblierung und sogar die technische Bühnenausstattung erhalten.

Autor: Redaktion baukunst-nrw

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Architektur » Öffentliche Gebäude » Kulturbauten (Kino, Theater, Museen)

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