Haus X1 und Erweiterung Haus Neufert

Historische Aufnahme von Haus X1

Gesamtansicht Haus X1 und Haus Neufert

Eingangsbereich Haus Neufert

Erweiterungsbau mit Garten

Neubau Haus Neufert

Neubau Haus Neufert

Neubau Haus Neufert bei Dämmerung

Außenansicht Haus X1

Luftansicht Haus X1 mit Erweiterung

Innenansicht Neubau

Innenansicht Bad Neubau

Haus X1 und Erweiterung Haus Neufert

Am Zehnpfennigshof 9 , 50996 Köln

1959-62 (Haus X1) / 2012 (Erweiterung)

Gegenwart
1950er-70er Jahre

Peter Neufert
(Haus X1)
Stefan Polónyi
(Tragwerksplanung Haus X1)
GATERMANN + SCHOSSIG, Architekten Generalplaner
(Neubau)

- privat -

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Objekte gesamt: 2010

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Haus X1 und Erweiterung Haus Neufert

Das Wohnhaus des Architekten Peter Neufert in Köln-Hahnwald, welches er 1959-62 nach eigenen Entwürfen errichten ließ, ist ein wichtiges Beispiel für die experimentierfreudige Architektur der 1960er Jahre in Auseinandersetzung mit Werken von Oscar Niemeyer und der internationalen Nachkriegsmoderne.
Der zweigeschossige Bau wird von einer Stahlbetonschale in Form einer flachen Kurve (Klothoide) überspannt, die an den Auflagern leicht aufkantet. Die Tragwerksplanung stammt von Stefan Polónyi.
Die Straßenfront zeichnet sich durch leicht vorspringende rote Kuben unterschiedlicher Größe aus; Fenster- und Türöffnungen sind dabei freigelassen. Die bewegt Fassade erscheint nahezu skulptural. Die Gartenseite ist vollständig verglast und wird auf der Westseite von einem Wasserbecken flankiert.

2013 errichteten Gatermann + Schossig neben dem denkmalgeschützten Haus X1 ein barrierefreies Wohnhaus für die Witwe des Architekten. Der Entwurf für das Wohnhaus mit zuschaltbarer Einliegerwohnung sah eine Überbauung des alten Tennisplatzes auf dem Grundstück mit einem eingeschossigen Bau vor. Aus dem kubischen Baukörper wurden zwei Bauteile herausgeschnitten, hochgehoben und aufs Dach gedreht. Dadurch entstehen auf der ebenen Grundfläche zwei hohe Räume, die Ausblicke in den Garten ermöglichen und von mehreren Seiten belichtet werden.
Im Nordwesten sind die dienenden Räume angeordnet, um zur Straße einen schall- und energietechnischen Schutz herzustellen. Dementsprechend ist die Nordfassade weitgehend geschlossen. Die großzügig zum Garten und Bestandsgebäude geöffnete, verglaste Südseite wird durch die beiden herausgeschnittenen Baumassen gebildet, denen die Terrassen vorgelagert sind. Die Metallfassade schafft dabei einen Kontrast zum farbigen Haus X1. Ein Energiekonzept mit Betonkernaktivierung, Luft-Wasser-Wärmepumpe und kontrollierter Wohnraumlüftung führt zum Niedrigenergiehaus-Standard.

Autor: Gatermann + Schossig / Redaktion baukunst-nrw

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