12-geschossiges Hochhaus

12-geschossiges Hochhaus vor der Sanierung

3-geschossiger Gebäudetyp mit großen Fensterflächen

3-geschossiger Zeilenbau

2-geschossige Zeile

5-geschossiger Langbau

3-geschossiger Haustyp

Fassadenausschnitt

Zustand der Siedlung beim Neubau 1952

HICOG Siedlung Muffendorf/Pennenfeld

Röntgenstraße, 53177 Bonn

Legende für Merkmale

IconObjekt hat Auszeichnung

IconObjekt ist denkmalgeschützt

IconObjekt ist als Kulturdenkmal auf der Liste der UNESCO-Weltkulturerbe verzeichnet

IconObjekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert

IconObjekt der Route der Wohnkultur

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ausgezeichnetes Objekt denkmalgeschütztes Objekt Dieses Objekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert.

1952 (Siedlungsbau) / 2015 (Fassadensanierung Hochhaus)

1950er-70er Jahre

Jaensch GmbH
(Sanierung)
Heinrich Raderschall
(Landschaftsarchitektur)
Hermann Mattern
(Landschaftsarchitektur)
Otto Apel
(Siedlungsbau)
Sep Ruf
(Siedlungsbau)

Deutsche Bau- und Grundstücks-Aktiengesellschaft
(Sanierung)
USA
(Siedlungsbau)

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Objekte gesamt: 2010

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Objektanzahl: 2103

HICOG Siedlung Muffendorf/Pennenfeld

Die sogenannten HICOG-Siedlungen entstanden nach dem zweiten Weltkrieg im Einzugsgebiet der neuen Hauptstadt Bonn. Sie wurden nach der Arbeitsstelle ihrer Bewohner, der amerikanischen Dienststelle „High Commissioner of Germany“, benannt.

Die Siedlung Muffendorf/Pennenfeld liegt im Bereich Röntgenstraße und Hans-Böckler-Allee und ist durch unterschiedliche Baukörper in einer aufgelockerten Anordnung gekennzeichnet. Auf dem Areal gruppieren sich verschiedene Gebäudetypen von zweigeschossigen Mehrfamilienhäusern bis zu einem zentralen Hochhausbau mit zwölf Geschossen. Die verantwortlichen Architekten waren Sep Ruf und Otto Apel, die die Siedlung in den 1950er Jahren errichteten. Hauptfinanzierer waren damals die USA. Im Jahr 2015 wurden Teile der Siedlung umfassend saniert.

Die verschiedenen Gebäudetypen umfassen langgestreckte Laubenganghäuser mit Flachdach, zweigeschossige Reihenhäuser mit Satteldach oder in Querwandbauweise. Im Zentrum der Anlage findet sich ein zwölfgeschossiges Hochhaus ebenfalls mit Flachdach. Insgesamt bietet das Areal über 400 Wohneinheiten, die von Sep Ruf für verschiedene Wohnsituationen geplant wurden. Es finden sich großzügige Einheiten für Singles, Familien und Paare. Im Inneren waren die Wohnungen mit platzsparenden Einbauküchen ausgestattet und insgesamt zweckmäßig geschnitten. Große Fenster und zum Teil offene Flure öffnen den Blick auf die umgebende Landschaftsarchitektur. Die Landschaftsarchitekten Hermann Mattern und Heinrich Raderschall gestalteten eine umgebende Wohnlandschaft. Künstlich angelegte Blickachsen vermitteln ein Gefühl von Weite. Aufgelockert werden diese starren Achsen durch kleine Baumgruppen.

Von dem Gesamtensemble sticht vor allem das Hochhaus Sep Rufs heraus, welches das Zentrum der Siedlung bildet. Es hat zwölf Geschosse, welche in Skelettbauweise aus Stahlbeton ausgeführt wurden. Das Dach wurde als flache Dachscheibe gestaltet, die von rechteckigen Pfeilern getragen über dem Gebäude zu schweben scheint. Die Fassade des Hochhauses wurde 2015 von Zetcon Ingenieuren neu geplant und von der Jeansch GmbH ausgeführt. Die Sanierung wurde im Folgejahr mit dem Deutschen Fassadenpreis 2016 (Platz 2) ausgezeichnet.

Das gesamte Areal der HICOG-Siedlung Muffendorf/Pennenfeld ist seit 1996 denkmalgeschützt.

Auszeichnungen:
Deutscher Fassadenpreis 2016 (Brillux GmbH & Co. KG), 2. Preis

Autor: Redaktion baukunst-nrw

Objektkommentare

1 Kommentar / Kommentar verfassen

Lemm schrieb am 18.11.2007 um 13:04
Suche mehr Informationen zur Hicog Siedlung , auch alte Fotos vor dem BAu inm Pennenfeld.

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