Ev. Kirche St. Andreas in Lübbecke

Turm St. Andreas in Lübbecke

Langhaus St. Andreas in Lübbecke

Kanzel von St. Andreas

Orgel von St. Andreas

Blick in den Chor von St. Andreas

Wandmalereien im Chor

Taufstein von St. Andreas

Madonna von St. Andreas

Grundriss St. Andreas in Lübbecke

Aufriss St. Andreas in Lübbecke

Ev. Kirche St. Andreas Lübbecke

Kapitelstraße, 32312 Lübbecke

Legende für Merkmale

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denkmalgeschütztes Objekt

12. Jh.

Romanik
Gotik

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Objekte gesamt: 2010

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Ev. Kirche St. Andreas Lübbecke

Die evangelische Kirche St. Andreas in Lübbecke ist eine spätgotische Hallenkirche mit einem romanischen Vorgängerbau aus Bruchstein. Im dritten Viertel des 12. Jahrhunderts wurde anstelle einer älteren Kapelle eine kreuzförmige dreijochige Saalkirche mit einem Querschiff errichtet.
Bei Erweiterungsbauten bis 1350 wurden die Seitenschiffe angefügt und die Fenster im ehemaligen Querschiff in gotischen Formen vergrößert; südlich des Chores wurde ein zweigeschossiger Anbau für die Sakristei und Kapitelstube der ehemaligen Stiftskirche ergänzt. Im Jahr 1743 wurde der Turm mit seinem hohen, spitzen Helmdach versehen.
1828/29 wurden Chor und Sakristei renoviert wie auch der Altarraum neugestaltet, wobei ein von Karl Friedrich Schinkel entworfener Altar aufgestellt wurde.
St. Andreas wird von einem gerade geschlossenen Chor abgeschlossen und verfügt über einen Westturm auf quadratischem Grundriss. Das Äußere des Kirchenbaus wird durch gestufte Strebepfeiler gegliedert. Zu betreten ist die Kirche über ein spitzbogiges Portal mit profiliertem Gewände im Norden.
In die Seitenwände des Chores und die Ostwand der Seitenschiffe sind Rundbogenfenster eingelassen, die Seitenschiffwände sind mit reich verzierten, dreibahnigen Maßwerkfenstern versehen und der Chor wird durch ein vierbahniges Maßwerkfenster belichtet.
Der breite Innenraum wird von Kuppel-ähnlichen Gratgewölben überfangen, die im romanischen Mittelschiff von breiten Gurten über flachen Vorlagen gegliedert werden. Die Seitenschiffe sind über zum Teil gebündelten Diensten mit kelchförmigen Kapitellen kreuzrippengewölbt. Dabei sind die Schlusssteine des hoch ansteigenden Gewölbes plastisch ausgearbeitet. Die Kämpfer der ehemaligen Vierungspfeiler sind mit Fabelwesen und Rankenwerk dekoriert, die anderen sind mit Stabprofilen oder Schachbettfriesen versehen.
Im Obergeschoss des kreuzgratgewölbten Turmes befand sich ursprünglich eine Kapelle, die sich in zwei Rundbögen (heute durch die Orgel verdeckt) zum Mittelschiff hin öffnet.
An den Seiten des Chores sind Reste von Wandmalereien (um 1300) erhalten, die die Apostel unter Kleeblattarkaden zeigen.
St. Andreas verfügt über eine reiche Ausstattung; darunter ein gotisches Taufbecken, eine geschnitzte Kanzel (1666), ein Abendmahlsrelief (Ende 16. Jh.), ein überlebensgroßes Kruzifix (um 1200) und eine thronende Madonna (Ende 13. Jh.).

Autor: Redaktion baukunst-nrw

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