Ev. Christuskirche Recklinghausen

Frontalansicht Christuskirche Recklinghausen

Ev. Christuskirche Recklinghausen

Limperstr. 15, 45657 Recklinghausen

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denkmalgeschütztes Objekt

1909-11

Historismus

Arno Eugen Fritsche

- keine Angabe -

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Objekte gesamt: 2010

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Ev. Christuskirche Recklinghausen

Die evangelische Christuskirche in der Recklinghausener Innenstadt wurde in den Jahren 1909-11 von Arno Eugen Fritsche erbaut. Die Saalkirche über einem kreuzförmigen Grundriss mit Nebenräumen ähnelt der Lutherkirche in Bochum, die Fritsche 1911/12 errichtete.
Nach Zerstörung im Zweien Weltkrieg wurde das Gewölbe wiederhergestellt, 1958 wurde die Kirche mit einer neuen Ausstattung versehen. Im Jahr 1991 wurde die Christuskirche restauriert.
Das Hauptportal der Kirche liegt im seitlichen Turm. Über einen gedeckten Gang ist die Kirche mit dem im Norden anschließenden Pfarrhaus verbunden. Der Turm mit seinem Portal und die giebelständige Fassade weisen nach Westen, zur Straße hin. Die Schauseiten mit ihrem massiven Quaderwerk aus Muschelkalk sind durch breite mehrbahnige Fenster in dem leicht halbrund hervortretenden Mittelteil der Fassade aufgebrochen.
Das Innere der Christuskirche Recklinghausen ist von einem kuppelähnlichen Gratgewölbe bedeckt. An drei Seiten verläuft eine Empore, hinter dem Altar befinden sich die Orgelempore und ursprünglich die Kanzel.
Die Glasmalereien im Chor stammen von Claus Wallner: Auf den unteren kleinen Fensterscheiben sind Szenen aus dem Leben Christi dargestellt, die großen Glasfenster zeigen Adam und Eva, die Stiftung des Neuen Bundes und das Himmlische Jerusalem.
Zur Ausstattung zählen ein bronzenes Taufbecken mit der Geschichte von Jona und dem Wal sowie ein Bronzerelief des gekreuzigten Christus von der Künstlerin Ursula Querner.

Autor: Redaktion baukunst-nrw

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