Zentraler Marktplatz der Claudius-Höfe als Herzstück des Quartiers

Stadthäuser mit Spielplatz

die Mitte des Quartiers

Blick in den Kirschhain

barrierefreie Mischverkehrsflächen im Inneren

Anbindung an die bestehenden Stadtstrukturen

Hotel "Claudius" mit Garten der Stille

Gemeinschaftshaus mit Kapelle

Innenansicht Kapelle der Claudius-Höfe

Schwarzplan Claudius-Höfe

Lageplan Claudius-Höfe

Claudius-Höfe

claudius-hoefe.mcs-bochum.de/

Claudius-Höfe, 44789 Bochum

Legende für Merkmale

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IconObjekt ist als Kulturdenkmal auf der Liste der UNESCO-Weltkulturerbe verzeichnet

IconObjekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert

IconObjekt der Route der Wohnkultur

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ausgezeichnetes Objekt

2012

Gegenwart

Horn + Horn Ingenieurbüro für Bauwesen Beratende Ingenieure VBI
(Tragwerksplanung)
Rehwaldt Landschaftsarchitekten
(Landschaftsarchitektur)
Graw
(Fachplanung TGA)
Heinle, Wischer und Partner, Freie Architekten

Matthias-Claudius-Sozialwerk Bochum e.V. (MCS Bochum e.V.)

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Objekte gesamt: 2010

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Objektanzahl: 2106

Claudius-Höfe

Anfang 2004 entstand die Idee zu den Claudius-Höfen, als sich Eltern der Matthias-Claudius-Schule – Vorreiter auf dem Gebiet der gesellschaftlichen Inklusion – zusammensetzten und überlegten, wie und wo ihre Kinder einmal wohnen werden. Die Heimunterbringung wollte keiner; Stattdessen eine Wohngemeinschaft mit Vielfalt.
Schnell entwickelte man die Idee einer barrierefreien Wohngemeinschaft, die viele Menschen unterschiedlicher Herkunft, alleinstehend und in Partnerschaft, mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Schwächen, mit und ohne Behinderung und aller Altersgruppen zusammenführen sollte.

In einem Altbauquartier am Rand der Bochumer Innenstadt wurde diese Vision verwirklicht. Ziel war, ein klar ablesbares Stadtquartier mit eigener Identität zu schaffen, das sich auf vielfältige Weise mit dem Umfeld vernetzt und in die Stadt integriert. Auf ca. 10.000qm Grundstücksfläche – einer innerstädtischen Industriebrache – wurde ein Mietwohnungsmix realisiert, bestehend aus studentischen Appartements, betreuten Wohngruppen, familiengerechten Stadthäusern, Geschosswohnungen und Gästewohnungen.

Um das anspruchsvolle Konzept der Mehrfachintegration zu leisten, ist keine reine Wohnsiedlung entstanden, sondern ein vollständig ausgestattetes Quartier, das sich an dem bewährten Konzept einer Dorfgemeinschaft orientiert. Das „Dorf mitten in der Stadt“ weist auch die zentralen Elemente eines Dorfes auf: eine Kapelle, eine Schule, ein Wirtshaus, einen Gemeindesaal und eine Herberge. Damit sind nicht zwingend eigenständige Gebäude gemeint, sondern soziale Funktionen, die für eine funktionierende Gemeinschaft unentbehrlich sind. Diese Einrichtungen bilden die Kristallisationspunkte, an denen sich bürgerschaftliches Engagement und Gemeinschaftsbildung entfalten können.

Bundesweit sind die Claudius-Höfe das erste integrative Mehr-Generationen-Wohnprojekt in dieser Größenordnung. Das gesamte Gelände und viele der Wohnungen sind rollstuhlgerecht. Die Einfamilienhäuser und Miethäuser sind barrierefrei erreichbar. Ebenso die ambulant betreuten Wohngruppen für die dort lebenden Menschen mit Behinderung sowie die Betriebe und Läden.

Auszeichnungen:
NRW Landespreis 2017 für Architektur, Wohnungs- und Städtebau (MBWSV NRW in Kooperation mit AKNW NRW und IK-Bau NRW) - Gutes Bauen im öffentlich geförderten Wohnungsbau

Autor: Heinle, Wischer und Partner / Redaktion baukunst-nrw

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Kategorien:
Architektur » Wohnbauten » Mehrfamilienhäuser/Wohnsiedlungen

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