Christkönigskapelle am Altenberger Dom

Christkönigskapelle mit Altenberger Dom in Hintergrund

Fassadenansicht vom Kapellenhof am Abend

frontale Fassadenansicht vom Empfangshof

Außenansicht vom Empfangshof mit Dom im Hintergrund

Blick durch den Innenraum der Kapelle

Innenansicht mit Blick zum Altar

geschwungenes Dach im Innenraum

Blick auf die Kirchbänke

hinterer Teil des Innenraums

Lageplan

Grundriss Dom und Haus Altenberg

Schnitt Haus Altenberg mit Kapelle

Christkönigskapelle am Altenberger Dom

Eugen-Heinen-Platz 2, 51519 Odenthal

2014 - 2017

Gegenwart

Gernot Schulz

Erzbistum Köln

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Objekte gesamt: 2010

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Christkönigskapelle am Altenberger Dom

2012 wurde nach Plänen von Prof. Gernot Schulz mit der Sanierung, Neustrukturierung und Erweiterung der Jugendbildungsstätte „Haus Altenberg“ des Erzbistums Köln in Odenthal begonnen. Der Ort wird geprägt von der ehemaligen gotischen Klosterkirche, dem so genannten „Altenberger Dom“. Wichtiger Teil der Erweiterung ist der Neubau einer Kapelle im 1. Obergeschoss eines Neubauteils. Dieser befindet sich auf der historischen Spur des in der Zeit der Säkularisierung zerstörten gotischen Kreuzgangs südlich des Altenberger Doms. Die aus der Geschichte abgeleitete Position des Neubaus birgt für die Kapelle die Herausforderung einer entgegen der liturgischen Ausrichtung nach Osten langgestreckten Raumproportion. Entstanden ist ein asymmetrischer zweifach überwölbter Raum, bestehend aus einem fest möblierten Hauptraum und einem bewusst leer gehaltenen Nebenbereich.

Der liturgische Bereich ist zentral auf ein für die Historie des Haus Altenberg wichtiges Bestandskreuz ausgerichtet, welches im Licht der dahinterliegenden durchbrochenen Glaswand zu schweben scheint. Hierbei folgen Geometrie und Versatz der Maßwerksteine ebenso den seit dem Mittelalter überlieferten Bautechniken wie die Grisaille-Beschichtung der Glasscheiben. Die freie Anordnung der Maßwerksteine im Inneren und deren Materialisierung aus Beton-Gußelementen jedoch sind zeitgenössische Komponenten der Fassade.

Die Prinzipalstücke Altar und Ambo sowie das Gehäuse des ewigen Lichts sind Teil der Gesamtgestaltung. Symbolisierte Dornenrosenzweige prägen die Sockelemente von Altar und Ambo als Zeichen der „Christkönig“ geweihten Kapelle. Der aus dem Bestand übernommene Tabernakel erhielt einen neuen Sockel. Darüber hinaus findet sich das Messing-Material des Tabernakels in Details des Raums in brünierter Form wieder.

Auszeichnungen:
Kölner Architekturpreis 2017 (kap - KKV, BDA Köln, DWB, AFR), Auszeichnung

Autor: Prof. Gernot Schulz / Redaktion baukunst-nrw

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