Bischöflicher Hof in Münster

Gesamtansicht Bischöflicher Hof

Gesamtansicht nach Wiederaufbau

Ansicht Risalit (ursprünglich)

Bischöflicher Hof Münster

Domplatz 27, 48143 Münster

1732

Barock

Lambert Friedrich Corfey

Bistum Münster

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Objekte gesamt: 2010

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Bischöflicher Hof Münster

Beim Wiederaufbau des Bischöflichen Hofes, der ehemaligen Domdechanei, nach dem Zweiten Weltkrieg verfuhr man leider nicht sehr sorgfältig. Während die Seitenflügel nach dem Bombardement des Zweiten Weltkrieges als lediglich exakte Kopien wiedererstanden sind, ist das Corps de Logis gegenüber dem Originalzustand sehr verändert:
Die Zahl der Fensterachsen ist von sieben auf neun erhöht, ihre ursprüngliche Anordnung wird durch die Dachhäuschen angegeben, die aber ihrerseits widersinnigerweise eine Nachkriegszutat darstellen. Dem verschmälerten Risalit fehlt heute die vertikale Pilastergliederung; er ist um ein Halbgeschoss erhöht worden und ragt dadurch unmotiviert in die Dachzone hinein.
Das prächtige, barocke Abschlußgitter des Ehrenhofes, von Johann Conrad Schlaun entworfen, hat glücklicherweise den Krieg überstanden. Der im ursprünglichen Risalitgiebel 1723 datierte Palast ist nach dem Wiederaufbau weniger im Detail denn als Baumasse denkmalwert.
Die großartige Ensemblewirkung mit der Kettelerschen Kurie und dem Dom, ebenso der durch die Domplatzpflasterung hervorgehobene axiale Bezug zum Rathaus heben den Bischöflichen Hof städtebaulich hervor und unterstreichen seinen bildprägenden Wert.

Autor: Stadt Münster

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