Auferstehungskirche Heilig Kreuz Mülheim

Südansicht Auferstehungskirche Heilig Kreuz

Westansicht Auferstehungskirche Heilig Kreuz

Wandelemente mit Schreinen

Sitzbank im Innenraum

Bewegliche Paravents

Innenraum mit Taufstein und Blick auf Altarbereich

Lebensband der Urnenbeisetzungsstätte

Seitenraum der Auferstehungskirche

Altar und Taufbecken

Paravents als Abgrenzung von Haupt- und Nebenräumen

Schnittperspektive

Grundriss Erdgeschoss

Auferstehungskirche Heilig Kreuz Mülheim

www.urnenkirche.de/

Tiegelstr. 100, 45473 Mülheim an der Ruhr

Legende für Merkmale

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IconObjekt ist denkmalgeschützt

IconObjekt ist als Kulturdenkmal auf der Liste der UNESCO-Weltkulturerbe verzeichnet

IconObjekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert

IconObjekt der Route der Wohnkultur

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ausgezeichnetes Objekt Dieses Objekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert.

1967 / 2009 (Umnutzung)

Gegenwart
1950er-70er Jahre

zwo+ architekten
(Umnutzung)
Rudolf Büchner
(Ursprungsbau)

- keine Angabe -

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Objekte gesamt: 2010

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Auferstehungskirche Heilig Kreuz Mülheim

Die nicht mehr für Gottesdienste benötigte Auferstehungskirche Heilig Kreuz in Mülheim wurde vom Bochumer Architekturbüro Zwo+Architekten zu einer Urnenbeisetzungsstätte umgenutzt. Die Kirche wurde 1967 von Professor Rudolf Büchner mit einem Glockenturm in Form eines Zeltes erbaut. Der Umbau zur Urnenkirche wurde im Jahr 2009 fertig gestellt, ein weiterer Bauabschnitt erfolgte 2010-11.
Der bestehende Kirchenraum ist besonders durch das hohe, steile Satteldach sowie durch deutlich niedrigere, abgerundete Seitenräume, gekennzeichnet. Um die Beziehung der Grundrissform zur Höhenentwicklung des Gebäudes zu betonen und gleichzeitig die neue Nutzung zu verdeutlichen, wurden Teile der Mittelschiffwände in Form von beweglichen Paravents aus roh belassenem Stahl bis zum Boden hinunter geführt.
Die im Kirchenraum bereits vorhandenen Materialien – rote Ziegel an Wand und Boden mit Sichtbetonstreifen – wurden wiederaufgegriffen und weitergeführt, so dass das Wechselspiel von Ziegel und Beton unterstrichen wird.
In den Boden wurde ein Mäander aus Sichtbetonelementen eingefügt. Dieses Lebensband führt vom Taufbecken über den Altar zu den Urnen und entwickelt dabei eine raumgreifende, symbolische Verbindung zwischen Anfang und Ende. Die Wandelemente dienen zur Aufnahme der Schreine, in denen die Urnen der Verstorbenen aufbewahrt werden. Im abgegrenzten Bereich der Urnenbeisetzungskammern gibt es Einzel-, Doppel- oder Familiengrabstätten.

Auszeichnungen:
Auszeichnung guter Bauten 2010 (BDA Mülheim an der Ruhr), Auszeichnung

Autor: Redaktion baukunst-nrw

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